Das Bundeskabinett hat eine Reform des Fahrerlaubnisrechts auf den Weg gebracht, mit der der Führerschein künftig günstiger, schneller und digitaler werden könnte. Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach begrüßt die geplanten Änderungen insbesondere mit Blick auf junge Menschen und Beschäftigte im ländlichen Raum. Hintergrund seien unter anderem die hohen Kosten von durchschnittlich rund 3.400 Euro für den Führerschein der Klasse B. Vorgesehen sind unter anderem digitale Lernformate, der Einsatz von Fahrsimulatoren sowie neue Ansätze bei der Begleitung von Fahrschülern. Laut Ministerium soll die Modernisierung der Ausbildung helfen, die Kosten zu senken, ohne die bestehenden Sicherheitsstandards zu verändern.
Führerschein: Reform soll Kosten senken
Nach Angaben des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg soll die neue Fahrerlaubnisnovelle verschiedene Änderungen bei der Fahrausbildung ermöglichen. Geplant sind unter anderem digitale Lernformate, ein verstärkter Einsatz von Simulatoren sowie neue Ansätze bei der Begleitung von Fahrschülerinnen und Fahrschülern.
Infrastrukturminister Robert Crumbach erklärte, dass ein Führerschein gerade für junge Menschen und Beschäftigte im ländlichen Raum eine wichtige Rolle spiele. Mobilität sei dort oft entscheidend für Ausbildung, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe. „Durchschnittliche Kosten von rund 3.400 Euro für Klasse B sind für viele Menschen eine echte Hürde“, erklärte Crumbach dazu am heutigen Mittwoch. Dass die Bundesregierung die Ausbildung modernisieren und gleichzeitig die Kosten senken wolle, sei daher zu begrüßen.
Digitale Ausbildung und Simulatoren geplant
Die Reform greift laut Ministerium auch Forderungen der Verkehrsministerkonferenz der Länder auf. Digitale Lernangebote und Simulatoren könnten nach Einschätzung Crumbachs dazu beitragen, die Ausbildung effizienter zu gestalten. Voraussetzung sei jedoch, dass diese Angebote pädagogisch sinnvoll in den Fahrschulunterricht eingebunden werden.
Gleichzeitig betonte der Minister, dass mögliche Einsparungen tatsächlich bei den Fahrschülerinnen und Fahrschülern ankommen müssten. Brandenburg wolle die weitere Entwicklung der Reform eng begleiten. Nach Angaben des Ministeriums bleibt das Ziel der Reform eine bezahlbare Fahrausbildung bei unveränderten Sicherheitsstandards.
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Red. / Presseinformation




