Im Landkreis Elbe-Elster sind am Wochenende zwei Waldbrände ausgebrochen, hinter denen die Polizei Brandstiftungen vermutet. Wie die Polizeidirektion Süd am Sonntag mitteilte, brannten am Samstagnachmittag bei Lichterfeld-Schacksdorf rund 2.500 Quadratmeter Waldboden, in der Nacht zum Sonntag dann weitere 300 Quadratmeter im Bereich Rückersdorf. Die Freiwilligen Feuerwehren brachten beide Brände unter Kontrolle. Die Polizei hat in beiden Fällen Strafverfahren eingeleitet.
Erst Lichterfeld, dann Rückersdorf – beide Brände gelöscht
Der erste Waldbrand wurde am Samstagnachmittag gemeldet, wie aus der Polizeimitteilung hervorgeht. An der Landesstraße L60 bei Lichterfeld-Schacksdorf hatten sich rund 2.500 Quadratmeter Waldboden entzündet. Die Freiwillige Feuerwehr rückte aus und brachte das Feuer unter Kontrolle, bevor es sich weiter ausbreiten konnte. Auch eine größere Verkehrsbeeinträchtigung blieb dadurch aus.
In der Nacht von Samstag zu Sonntag folgte der zweite Einsatz im Landkreis Elbe-Elster. Im Bereich Rückersdorf und Friedersdorf brannten erneut etwa 300 Quadratmeter Waldboden. Auch hier konnten die Einsatzkräfte den Brand löschen. Nach Angaben der Polizei geht diese in beiden Fällen von Brandstiftungen aus und hat entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Elbe-Elster
Finsterwalde: Freitagnachmittag wurde ein Pkw-Fahrer in der Dresdener Straße durch die Polizei kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass der 43-jährige Mann aus Sonnewalde nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zudem verlief ein Drogenvortest positiv auf Amphetamine. Beim Fahrzeugführer wurde eine Blutentnahme veranlasst und die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Doberlug-Kirchhain: Am Freitagnachmittag wurde eine Pkw-Fahrerin in der Torgauer Straße einer Kontrolle unterzogen. Hierbei legte die 45-jährige Fahrzeugführerin einen Fantasieführerschein vor, eine gültige Fahrerlaubnis hat sie nicht. Es erfolgte die Untersagung der Weiterfahrt und die Einleitung eines Strafverfahrens.
Elsterwerda/Bad Liebenwerda: Am Freitagnachmittag bis in die Abendstunden hinein kam es im Bereich Elsterwerda und Bad Liebenwerda zu mehreren sogenannten Schockanrufen. Hierbei wurde von den Angerufenen Kautionsgeld gefordert, um Angehörige nach angeblichen schweren Verkehrsunfällen freizukaufen. Die Polizei weist dringend von der Übergabe von Bargeld oder Überweisungen ab, da es solche Verfahren nicht gibt und es sich immer um betrügerische Straftaten handelt.
Bönitz: Von Samstagmittag bis Samstagabend verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einem Einfamilienhaus. Entwendet wurde Schmuck und Bargeld. Zur Spurensicherung kam Kriminaltechnik zum Einsatz.
Weitere aktuelle Blaulichtmeldungen
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Red. / Presseinformation





