Danke sagen, zurückblicken und nach vorn schauen. Unter dem Motto „Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus“ fand gestern der Frühlingsempfang des SOS-Kinderdorf Lausitz statt. Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft sowie Partner und Unterstützer kamen zusammen, um auf ein bewegtes Jahr zu blicken und kommende Entwicklungen zu thematisieren. Im Fokus standen inhaltliche Einblicke in die Arbeit vor Ort sowie neue Vorhaben, darunter ein geplantes stationäres Angebot in Forst. Auch das Netzwerk „Schutz vor Ort“ soll weiter gestärkt werden. Zudem richtet sich der Blick auf ein bevorstehendes Jubiläum.
Rückblick auf ein Jahr mit Herausforderungen
Einrichtungsleiterin Anke Lorenz beschrieb das vergangene Jahr als eine „Zeit voller Herausforderungen und Entwicklungen – geprägt von Höhen und Tiefen, aber auch von Zusammenhalt und Engagement“. Sie betonte: „Besonders dankbar sind wir den Kindern, Jugendlichen und Familien, die uns ihr Vertrauen schenken.“ Gleichzeitig würdigte sie die Arbeit des Teams sowie die Unterstützung durch Partner und Förderer, „die die Arbeit vor Ort ermöglichen“.
Im Ausblick wurde ein weiterer Entwicklungsschritt benannt. Das SOS-Kinderdorf Lausitz plant ein stationäres Angebot in Forst. Die Weiterentwicklung der Angebote wurde als Reaktion auf veränderte Bedarfe beschrieben. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Projekt „Schutz vor Ort“. Dieses wurde als Netzwerk aus Geschäften und Einrichtungen vorgestellt, „die Kindern in Notsituationen Schutz und Unterstützung bieten“. Ziel ist es, niedrigschwellige Anlaufstellen im Alltag zu schaffen. Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern spielt dabei eine zentrale Rolle.
Junge Menschen aus dem Jugendtreff „ESSOH“ berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen und schilderten, welche Bedeutung die Angebote für ihre Entwicklung haben. Musikalische Beiträge von Jugendlichen, begleitet von einem Schulsozialarbeiter, sorgten für eine persönliche Atmosphäre und rundeten das Programm ab.
Zu den Gästen zählte unter anderem Landrat Harald Altekrüger. Das SOS-Kinderdorf Lausitz nutzte die Gelegenheit, um ihm für seine langjährige Unterstützung zu danken und ihm für den bevorstehenden Ruhestand alles Gute zu wünschen. Zugleich wurde die Bedeutung stabiler Netzwerke und verlässlicher Partnerschaften hervorgehoben. Neben aktuellen Themen wurde auch ein Jubiläum angekündigt: Das SOS-Kinderdorf Lausitz bereitet sich auf sein 30-jähriges Bestehen vor.
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Red. / Presseinformation




