Eine Frau aus Schwarzheide ist Opfer eines sogenannten Liebesbetrugs im Internet geworden und hat dabei mehrere zehntausend Euro verloren. Wie die Polizei mitteilte, hatte sie über eine Onlineplattform einen Mann kennengelernt, der eine Beziehung vortäuschte und angab, in den USA zu leben und nach Deutschland ziehen zu wollen. Nach seinem angeblichen Tod meldete sich ein vermeintlicher Bekannter, der die Übergabe eines Erbes in Aussicht stellte, dafür jedoch hohe Vorauszahlungen für Gebühren verlangte. Die Frau überwies die geforderten Beträge, erhielt jedoch weder das versprochene Paket noch weitere Gegenleistungen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun in dem Fall und warnt zugleich vor solchen Betrugsmaschen, bei denen Täter gezielt emotionale Bindungen ausnutzen, um an Geld zu gelangen.
Online-Betrug in Schwarzheide: Polizei ermittelt
Wie die Polizei mitteilt, ist eine Frau aus Schwarzheide auf eine Betrugsmasche im Internet hereingefallen. Demnach hatte sie über eine Onlineplattform einen Mann kennengelernt, der angab, in den USA zu leben. Im Verlauf der Bekanntschaft entwickelte sich aus Sicht der Geschädigten eine Liebesbeziehung, die sich später jedoch als Täuschung herausstellte.
Nach Angaben der Polizei habe der Mann angekündigt, sein Haus in den USA verkaufen zu wollen, um nach Deutschland zu kommen. Kurz darauf sei er angeblich verstorben. In der Folge meldete sich ein angeblicher Bekannter des Mannes bei der Frau und erklärte, ihr ein Erbe zukommen lassen zu wollen.
Betrugsmasche mit angeblichem Erbe und Gebühren
Im weiteren Verlauf verlangte der angebliche Kontakt laut Polizei wiederholt Geld von der Geschädigten. Die Zahlungen seien unter anderem mit angeblichen Zollkosten, Einfuhrgebühren sowie Ausgaben für Dokumente im Zusammenhang mit dem Todesfall begründet worden. Die Frau habe daraufhin mehrere zehntausend Euro überwiesen.
Ein angekündigtes Paket sei bis heute nicht bei ihr angekommen. Die Kriminalpolizei habe daraufhin Ermittlungen aufgenommen, heißt es von den Beamten.
Polizei warnt vor Romance-Scamming im Internet
Im Zusammenhang mit dem Fall warnt die Polizei eindringlich vor sogenannten Romance-Scams im Internet. Dabei bauen Täter gezielt emotionale Beziehungen zu ihren Opfern auf, um anschließend Geldforderungen zu stellen. Besonders bei unbekannten Kontakten und finanziellen Forderungen im Internet sei Vorsicht geboten.
Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte sich laut Polizei umgehend melden und Anzeige erstatten. In einigen Fällen bestehe noch die Möglichkeit, Geldtransaktionen rückgängig zu machen, wenn schnell reagiert wird.
Weitere Polizeimeldungen aus Oberspreewald-Lausitz:
Senftenberg: Bei einer Kontrolle in der Usedomer Straße fiel den Beamten am Mittwochabend gegen 18:15 Uhr ein offenbar alkoholisierter E-Scooter-Fahrer auf. Der Atemalkoholtest ergab über 2,2 Promille, was eine beweissichernde Blutabnahme nach sich zog, der Fahrer muss sich nun wegen einer Verkehrsstraftat verantworten. Die Weiterfahrt wurde ihm dementsprechend untersagt.
Lübbenau: Um 21:15 Uhr wurde die Polizei zu einem Supermarkt in Groß Klessow gerufen. Ein Zeuge hatte festgestellt, dass sich ein Fahrer einer anliefernden Spedition anstatt Waren abzuladen am Sortiment der Alkoholika bereicherte. Nun muss sich der Beschuldigte statt mit Vodka mit einer Anzeige wegen Diebstahls beschäftigen.
OSL: Dreimal Blechschaden gab es am Mittwoch im Landkreis: Kurz vor 14:00 Uhr streifte in Senftenberg in der Krankenhausstraße ein Bus einen PKW, es entstand ein Schaden in Höhe von 3.000 Euro. Auf der Landesstraße 55 bei Schipkau suchte ein PKW BMW am Nachmittag die Nähe eines HYUNDAI „i40“ – trotz Schadenshöhe von etwa 13.000 Euro blieben beide Wagen fahrbereit. In Calau im Gewerbepark kam es am frühen Nachmittag zu einem Parkrempler zwischen einem PKW AUDI und einem RENAULT, der mit 4.000 Euro Schaden zu Buche schlug.
BAB 13 bei Schwarzheide: Zeugen riefen am Donnerstagmorgen die Polizei, weil sie auf der Autobahn in Richtung Berlin einen LKW beobachtet hatten, der in sogenannten Schlangenlinien unterwegs war und mehrfach die Leitplanke gestreift hatte. Auf dem Park- und Rastplatz Freienhufener Eck konnten die Beamten die Maschine entdecken und den Fahrer kontrollieren. Bei ihm zeigte ein Atemalkoholtest einen Wert von fast zwei Promille an, weshalb sich eine beweissichernde Blutentnahme anschloss. Die Weiterfahrt wurde dem Mann natürlich untersagt
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Red. / Presseinformation



