Am Samstagabend ist beim Landeanflug auf den Flughafen Schönefeld ein Passagierflugzeug durch einen Laserstrahl geblendet worden. Das teilte die Polizeidirektion Süd heute mit. Der gefährliche Eingriff in den Luftverkehr über Schönefeld wurde durch die Deutsche Luftsicherung gemeldet.
Laserstrahl trifft Flugzeug über Schönefeld – Kein Täter gefasst
Die Deutsche Luftsicherung meldete am Samstagabend einen gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr über Schönefeld: Ein Passagierflugzeug der Fluglinie Ryanair wurde beim Landeanflug durch einen Laserstrahl geblendet. Einsatzkräfte rückten daraufhin in den Bereich aus, von dem die Blendung ausgegangen sein soll, und überprüften das Areal umfangreich.
Verantwortliche Person oder Personengruppe konnte nicht ermittelt werden. Das gezielte Blenden von Luftfahrzeugen mit Lasern gilt als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr und ist strafbar, da es Piloten beim Landeanflug erheblich beeinträchtigen kann.
Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald
Schönefeld: Am Samstag kam es zu einem außergewöhnlichen Verkehrsunfall auf dem Parkplatz des Gewerbegebietes Am Rondell in Schönefeld. Ein 87-jähriger Fahrer wollte sein eingeparktes Fahrzeug in der Parklücke nur kurz nochmal ein wenig nach vorne rangieren, um besser an den Kofferraum zu kommen. Dabei betätigte er mit dem linken Fuß das Gaspedal und verklemmte sich unter dem Bremspedal. Dadurch beschleunigte er so stark, dass er vorwärts auf das gegenüberliegend geparkte Fahrzeug auffuhr und dieses über den Parkstreifen auf die gegenüberliegende Parkreihe gegen ein weiteres parkendes Fahrzeug schob. Im parkenden Fahrzeug befanden sich eine Mutter mit ihren zwei Kindern. Die drei Insassen wurden durch den Unfall leicht verletzt. Eine angrenzend stehende Mutter konnte ihren 5-jährigen Sohn noch zur Seite ziehen, um eine Kollision zu vermeiden. Dieser fiel dabei zu Boden und wurde ebenfalls leicht verletzt. Die drei beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden wurde auf 30.000 Euro geschätzt.
Waßmannsdorf: Bei einer verdachtsunabhängigen Verkehrskontrolle konnte beim Fahrzeugführer eines E-Rollers ein unverkennbarer Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,00 Promille. Des Weiteren war keine gültige Versicherung vorhanden. Es erfolgte eine Blutentnahme und die Weiterfahrt wurde untersagt.
Lübben: Am Freitagabend führten Beamte des Polizeireviers Lübben in der Berliner Straße Streifentätigkeit durch. Dabei wurde der Fahrer eines E-Scooters einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein im Rahmen dieser durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf eine Stoffgruppe. Es folgte eine Blutprobenentnahme bei dem 16-jährigen Fahrzeugführer sowie die Untersagung der Weiterfahrt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.
Wildau: Am Samstagnachmittag erstatteten 2 Bürger Anzeigen in der PI Dahme-Spreewald. Tatort war jeweils die Tiefgarage im Rosenanger in Wildau, die die Hausnummern 1-20 miteinander verbindet. Ein Geschädigter schilderte, dass aus dem Top Case seines in der Tiefgarage abgestellten Kraftrades ein Transponder für das Zufahrtstor der Garage entwendet wurde. Der andere Geschädigte brachte die Entwendung seines Kraftrades zur Anzeige, welches mit insgesamt 3 Schlössern gesichert war. Das Kraftrad wurde zur Fahndung ausgeschrieben. Zwei Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
Königs Wusterhausen: Samstagnachmittag wurde die Polizei zu 2 Wohnungseinbruchsdiebstählen in die Straße Am Nottefließ nach Königs Wusterhausen gerufen. Bislang unbekannte Tatverdächtige drangen durch Aufhebeln eines Küchenfensters und einer Terrassentür in 2 Einfamilienhäuser ein. Im Inneren der Häuser wurden Schränke geöffnet und durchwühlt. Was genau entwendet wurde, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht gesagt werden. Die Spurensuche und -sicherung erfolgte durch die Kriminaltechnik. Zwei Strafverfahren wurden eingeleitet.
Königs Wusterhausen: Am frühen Samstagabend ereignete sich in der Erich-Weiner-Straße in Königs Wusterhausen ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Der 39-jährige Fahrzeugführer wollte rückwärts vom rechten Straßenrand in den fließenden Verkehr einfahren. Dabei übersah er die hinter dem Fahrzeug befindliche 74-jährige Fußgängerin. Durch den Zusammenstoß fiel die Geschädigte auf eine Bordsteinkante und verletzte sich an Arm und Kopf. Sie wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Königs Wusterhausen: Am Sonntagvormittag führten Beamte der PI Dahme-Spreewald in der Straße Weg am Krankenhaus in Königs Wusterhausen eine Verkehrskontrolle durch. Da von dem 49-jährigen Fahrzeugführer starker Alkoholgeruch ausging, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Das Ergebnis lag im Bereich einer Verkehrsstraftat. Es folgte eine Blutprobenentnahme, die Sicherstellung des Führerscheins sowie die Untersagung der Weiterfahrt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
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