Acht Jugendliche aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz haben sich im Rahmen des Projekts „Teens vs. Wild“ einer besonderen Herausforderung gestellt und mehrere Tage in der Wildnis Schwedens verbracht. Wie aus einer Pressemitteilung des Landkreises hervorgeht, entstand daraus eine fünfteilige Videoreihe, die seit dem 1. März online abrufbar ist. Für 2026 ist eine Fortsetzung geplant, neue Teilnehmende werden gesucht.
„Teens vs. Wild“ zeigt Jugendarbeit im Landkreis
Wie der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mitteilt, haben acht Jugendliche im Rahmen des Projekts „Teens vs. Wild“ eine mehrtägige Survival-Erfahrung in der Natur Schwedens erlebt. In vier Zweier-Teams wurden sie im September 2025 für insgesamt fünf Tage in der Wildnis ausgesetzt. Ausgestattet mit begrenzter Grundausrüstung und vorbereitet durch mehrere Trainingscamps mussten sie eigenständig Lösungen finden, um ihren Alltag fernab von Komfort zu organisieren.
Die Jugendlichen bauten Unterkünfte, entzündeten Feuer und kümmerten sich eigenständig um Nahrung und Trinkwasser. Gleichzeitig dokumentierten sie ihre Erfahrungen mit Kameras. Aus diesem Material entstand eine fünfteilige Videoreihe, die seit dem 1. März auf YouTube veröffentlicht wird.
Survival-Projekt entstand aus Ideen der Jugendlichen
Das Projekt ist Teil der Jugendarbeit des Schlupfwinkel & Lausitzer Bildungsgesellschaft e. V. und wird laut Landkreis durch verschiedene Partner unterstützt, darunter das Jugendamt Oberspreewald-Lausitz, der Lausitzer Wege e. V. sowie der AWO Bezirksverband Brandenburg Süd e. V.
Die Idee entstand aus dem Wunsch von Jugendlichen, ein eigenes Survival-Projekt umzusetzen. Über einen Zeitraum von rund drei Jahren wurde das Konzept gemeinsam mit Fachkräften entwickelt. Dabei standen laut Projektleitung Fragen zur Sicherheit, Organisation und Vorbereitung im Mittelpunkt. Als geeigneter Ort wurde schließlich Südschweden gewählt, da dort sichere Rahmenbedingungen für ein solches Projekt geschaffen werden konnten.
Intensive Vorbereitung und klare Sicherheitskonzepte
Vor dem Start mussten sich die Teilnehmenden zunächst bewerben. Insgesamt zehn Jugendliche reichten Bewerbungsvideos ein, neun nahmen an Vorbereitungscamps teil, und acht wurden schließlich ausgewählt. In mehreren Trainingsphasen lernten sie grundlegende Fähigkeiten wie Feuer machen, Orientierung im Gelände, Erste Hilfe sowie den Umgang mit Wetter und Unsicherheiten.
Während des Aufenthalts in Schweden waren die Teams zwar auf sich gestellt, jedoch laut Angaben der Projektleitung durch ein umfassendes Sicherheitskonzept abgesichert. Dazu gehörten tägliche Statusmeldungen, Notfallkommunikation sowie ein Betreuungsteam im Hintergrund, das im Ernstfall eingreifen konnte.
Fortsetzung 2026 geplant – Bewerbungen möglich
Nach dem erfolgreichen ersten Durchgang soll das Projekt auch 2026 fortgesetzt werden. Für die nächste Tour im Zeitraum vom 17. bis 23. September 2026 werden bereits neue Teilnehmende gesucht. Jugendliche ab 14 Jahren aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz können sich bis zum 17. April 2026 mit einem Bewerbungsvideo anmelden.
Die Teilnahme ist kostenfrei und steht laut Projektteam allen Jugendlichen offen. Parallel werden weiterhin Unterstützer sowie Förderer gesucht, um das Projekt langfristig fortzuführen. Weitere Informationen stellt das Projekt online zur Verfügung.
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