Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten von ALBA Cottbus und ALBA Lausitz für den heutigen Dienstag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Hintergrund ist laut Gewerkschaft eine ergebnislos beendete dritte Tarifrunde, bei der trotz Zugeständnissen der Arbeitnehmerseite keine Einigung erzielt wurde. Vor der nächsten Verhandlung am 19. März soll mit dem Streik der Druck auf die Geschäftsführung erhöht werden. Infolge des Ausstands kann es zu Einschränkungen bei der Müllabfuhr, Verzögerungen in der Abfallentsorgung, Schließungen von Wertstoffhöfen sowie Einschränkungen im Kundenservice kommen.
Warnstreik bei ALBA sorgt für Einschränkungen
Am heutigen Dienstag, dem 17. März 2026, hat die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten der ALBA Cottbus und der ALBA Lausitz zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Grundlage dafür ist laut Pressemitteilung von ver.di die ergebnislos verlaufene dritte Verhandlungsrunde mit der Geschäftsführung beider Unternehmen.
Nach Angaben der Gewerkschaft habe sich die Tarifkommission bereits in mehreren Punkten kompromissbereit gezeigt. Dennoch halte die Geschäftsführung weiterhin an einem Angebot fest, das aus Sicht von ver.di den bestehenden Nachholbedarf bei den Löhnen nicht ausreichend berücksichtige. Auch eine Anerkennung der täglichen Arbeit der Beschäftigten sei darin nicht erkennbar.
Auswirkungen des Streiks in der Lausitz erwartet
Für die Bevölkerung in Cottbus und der Lausitz kann der Warnstreik spürbare Folgen haben. Laut ver.di ist mit Einschränkungen bei der Müllabfuhr sowie mit Verzögerungen in der Abfallentsorgung zu rechnen. Auch die Straßenreinigung kann ausfallen oder eingeschränkt stattfinden.
Zudem könnten Wertstoff- und Recyclinghöfe vorübergehend geschlossen bleiben. Termine für Sperrmüll- und Sonderabfuhren könnten sich verschieben. Ebenso seien Einschränkungen im Kundenservice und in der Verwaltung möglich.
Tarifkonflikt bei ALBA vor nächster Verhandlung
Mit dem Warnstreik wollen die Beschäftigten vor der kommenden vierten Verhandlungsrunde am Donnerstag, dem 19. März, den Druck auf die Geschäftsführung erhöhen. Laut ver.di solle damit ein deutliches Signal gesetzt werden.
Der zuständige Gewerkschaftssekretär Lion Bintz erklärte laut Pressemitteilung, dass die Beschäftigten mit dem Streik ihre Bedeutung für den Alltag unterstreichen wollten. Gleichzeitig solle die Geschäftsführung dazu bewegt werden, ihr Angebot in den nächsten Gesprächen zu verbessern.
Die beiden Unternehmen ALBA Cottbus und ALBA Lausitz sind eigenständige Gesellschaften, führen ihre Tarifverhandlungen jedoch gemeinsam. Zusammen beschäftigen sie nach Angaben von ver.di rund 220 Mitarbeitende.
Forderungen der Beschäftigten im Überblick
Zu Beginn der Tarifrunde hatten die Beschäftigten laut ver.di mehrere zentrale Forderungen formuliert. Dazu gehören unter anderem:
- 500 Euro mehr Lohn pro Monat
- Eine Schichtzulage von 100 Euro monatlich
- Zulagen für Samstagsarbeit ab Arbeitsbeginn
Wie sich die Situation weiterentwickelt, dürfte sich bereits in der nächsten Verhandlungsrunde am Donnerstag zeigen.
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Red. / Presseinformation







