Der Kultursalon Cottbus präsentiert am kommenden Mittwoch (11.03.2026) sein Fokuskonzert „Auf dem Wasser zu singen“ in der Kunsthalle Lausitz. Das Konzert erkundet die Rolle des Wassers in der Musikgeschichte – vom Mittelalter bis zur Moderne.
Wasser als Klangreise durch die Jahrhunderte
Am Mittwoch, 11. März 2026, lädt der Kultursalon Cottbus ab 18:30 Uhr in die Kunsthalle Lausitz ein. Das Fokuskonzert trägt den Titel „Auf dem Wasser zu singen“ und ist Teil der laufenden Veranstaltungsreihe zum Jahresthema „Vom Wasser“. Das Programm spannt einen weiten Bogen: von gregorianischen Chorälen, die Maria als „Stern des Meeres“ besingen, über John Dowlands melancholisches Lamento bis hin zu Franz Schuberts gleichnamigem Lied.
Aglaja Sprengel, Vereinsvorstand des Kultursalon Cottbus e.V., erklärt das Konzept: „Wasser ist in der Musik nicht nur Naturmotiv, sondern Sinnbild für Sehnsucht, Vergänglichkeit, Trost, Spiritualität und gesellschaftliche Reflexion.“ Das Konzertformat verbindet Konzert und Vorlesung, Experimentierlabor und Mitsingformat – und richtet sich sowohl an Musikliebhaber als auch an Neugierige, die Hintergründe und neue Perspektiven entdecken möchten. Der Einlass beginnt um 18 Uhr.
Mezzosopran trifft Klavier – die Mitwirkenden
Auf der Bühne der Kunsthalle Lausitz stehen zwei Künstlerinnen aus der Region Cottbus. Kerstin Domrös ist freiberufliche Kirchenmusikerin, Chorleiterin und Oratoriensängerin. Nach ihrem Studium der Kirchenmusik und des Gesangs an der Kirchenmusikschule Berlin-Spandau ist sie seit 1995 freiberuflich tätig. Ihr Repertoire umfasst geistliche und weltliche Vokalmusik vom Barock bis ins 20. Jahrhundert, unter anderem im Duo „Vox Humana“.
Aglaja Sprengel studierte an der BTU Cottbus–Senftenberg Instrumental- und Gesangspädagogik im Hauptfach Klavier sowie einen künstlerischen Aufbaustudiengang. Sie arbeitet als freiberufliche Klavierlehrerin und Pianistin in Cottbus. Tickets für das Konzert sind erhältlich unter kultursaloncottbus.com/tickets.
Zehn Veranstaltungen im Jahresprogramm 2026
Das Fokuskonzert ist Teil des umfangreichen Jahresprogramms unter dem Motto „Vom Wasser“. Die Reihe verbindet Musik, Literatur, Tanz und Performance mit Themen wie Klimawandel, Wasserknappheit und regionaler Verantwortung. Insgesamt sind neun weitere Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Cottbus und der Region geplant.
Am 22. April folgt in Burg (Spreewald) das Literaturkonzert „Mysterium Wasser – Von den Geschichten des Wassers“ mit Antje Gräupner an der Harfe und Irmgard Lauff als Leserin. Am 20. Mai bringt das Ensemble Due sopra il Basso am BTU Zentralcampus „Chrystall Floods – Von den Emotionen des Wassers“ auf die Bühne. Im Branitzer Park erkunden am 20. Juni Studierende des Musikstudiengangs der BTU unter dem Titel „Ein Tropfen Hoffnung – Von der Kostbarkeit des Wassers“ die Verbindung von Klimawandel und Wasserknappheit.
Am 26. August steht bei der LWG Sachsendorf der Abend „Die Welt ist Schwingung – Von der Resonanz des Wassers“ auf dem Programm: Daan Wilms (Percussion) und Laura Heinecke & Company (Tanz) verbinden Wasserschwingungen mit Bewegung. Am 26. September gastiert das Ensemble Sospiratem mit Alter Musik im Hütten- und Fischereimuseum Peitz – unter dem Titel „Stella Maris – Von der Weite des Wassers“. Am 14. Oktober kehrt das Format Fokuskonzert zurück: Veronika und Wolfgang Glemser präsentieren in der Kunsthalle Lausitz „Sinfonische Gewässer“.
Am 14. November taucht das Programm mit „Wellenrauschen – Von dem Eintauchen ins Wasser“ in die Lagune Cottbus ein: Das Wellenbad (Elektroakustische Musik) gestaltet den Abend, der Vorverkauf startet im Mai. Den Jahresabschluss bildet am 20. Dezember ein gemeinsames Weihnachtsliedersingen in der Kunsthalle Lausitz – bei freiem Eintritt.
Das vollständige Programm ist abrufbar unter kultursaloncottbus.com/wasser-2026.
Sparkasse Spree-Neiße fördert mit 5.000 Euro
Das Jahresprogramm wird unter anderem von der Sparkasse Spree-Neiße unterstützt. Die Sparkasse hat die Spendensumme in der laufenden Saison auf 5.000 Euro erhöht und begleitet den Kultursalon von Beginn an. Thomas Ehmann, Direktor Vorstandsstab der Sparkasse Spree-Neiße, begründet das Engagement:
„Mit dem Kultursalon Cottbus ist hier in der Lausitzmetropole ein außergewöhnlicher Ort kultureller Begegnung entstanden, den wir von Anfang an sehr gern unterstützen. Der Kultursalon ist mehr als ein Veranstaltungsformat – er bringt Menschen zusammen und ist ein Ort kreativen Austauschs.“
Kultursalon Cottbus – gegründet 2023
Der Kultursalon Cottbus e.V. wurde 2023 von Aglaja Sprengel und Christine Geiszler gegründet. In kurzer Zeit hat sich der Verein als fester Bestandteil der regionalen Kulturszene etabliert. Das Konzept setzt bewusst auf Nähe zum Publikum und direkten Austausch – ohne klassische Bühnenabstände. Sprengel beschreibt den Ansatz: „Mit Leidenschaft und Ideenreichtum setzen wir jedes Jahr neue Akzente und erweitern das kulturelle Spektrum.“
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