Der LHC Cottbus hat auch das zweite Lausitz-Derby in dieser Saison gewonnen. Die Cottbuser setzten sich am Samstagabend bei der TSG Lübbenau 63 mit 35:27 (20:10) durch.
Starke erste Halbzeit
In der Gelb-Blau-Arena in Lübbenau fanden die Gäste aus Cottbus von Beginn an besser ins Spiel. Nach zehn Minuten riss der LHC die Partie laut Verein endgültig an sich – körperlich robust in der Abwehr, mit starken Paraden im Tor und effizient im Angriff. Angetrieben von Rückraumspieler Lukasz Orlich setzten sich die Cottbuser bis zur Halbzeit auf zehn Tore ab.
Bereits nach knapp zwei Minuten erzielte Orlich das erste Tor für den LHC Cottbus, wie aus dem offiziellen Spielbericht des Handballverbandes Brandenburg hervorgeht. Lübbenau konnte zwar durch Tim Ehmke und Vincent Jauer zunächst dagegenhalten, doch die Gäste zogen das Tempo immer weiter an. Nach zwölf Minuten stand es 4:7, die Gastgeber nahmen daraufhin ihre erste Auszeit.
Danach baute Cottbus den Vorsprung weiter aus. Nach 24 Minuten hatte sich der Rückstand der Lübbenauer auf zehn Tore vergrößert – es stand 7:17. Pascal Hüneburg und Filip Dominik Hancic trafen in dieser Phase beinahe nach Belieben.
Torhüter erzielt drei Tore in vier Minuten
Für eine kuriose Szene sorgte Torhüter Filip Hancic. Der Schlussmann des LHC wechselte in Überzahlsituationen aufs Feld und erzielte laut Spielbericht innerhalb von rund vier Minuten drei Treffer – in der 24., 28. und 29. Minute. Alle drei Tore fielen bei Cottbuser Überzahlspiel, als Hancic als zusätzlicher Feldspieler eingesetzt wurde.
Lübbenau kämpft sich in Halbzeit zwei heran
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein verändertes Bild. Die Gastgeber fanden besser in die Partie und verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich. Maksym Karamyshev war dabei der auffälligste Akteur auf Lübbenauer Seite. Der Rückraumspieler verwandelte sieben Siebenmeter bei sieben Versuchen und erzielte insgesamt elf Treffer – mit Abstand bester Werfer der Partie.
Zwischen der 51. und 55. Minute gelang Lübbenau ein 4:1-Lauf, der den Spielstand auf 25:32 verkürzte. Doch näher ließen die Cottbuser die Hausherren nicht mehr herankommen. Der LHC konterte jeden Lübbenauer Vorstoß und brachte den 35:27-Sieg souverän über die Zeit.
Trainer Speed lobt seine Mannschaft
„Die Mannschaft hat das wieder sehr gut gemacht“, sagte LHC-Trainer Bennett Speed nach dem Spiel. „Den Grundstein haben wir in der ersten Hälfte gelegt. Jetzt ist die Vorfreude bei den Spielern auf das erste Heimspiel nach langer Zeit groß.“ Inklusive des Pokalwochenendes mit dem Pokalsieg hat der LHC in diesem Jahr noch kein Spiel verloren.
Orlich und Hüneburg führen Cottbuser Angriff an
Auf Seiten der Gäste verteilten sich die Tore auf mehrere Schultern. Lukasz Orlich war mit sieben Treffern bester Werfer des LHC Cottbus, gefolgt von Linksaußen Pascal Hüneburg mit sechs Toren. Hannes Knecht steuerte fünf Treffer bei, Robert Takev kam auf vier Tore. Insgesamt trugen sich zwölf verschiedene Cottbuser Spieler in die Torschützenliste ein.
Bei der TSG Lübbenau 63 ragte Maksym Karamyshev mit seinen elf Toren deutlich heraus. Vincent Jauer und Tim Ehmke erzielten jeweils fünf Treffer. Lucas Huskobla hatte am Siebenmeterpunkt allerdings Schwierigkeiten und verwandelte nur einen von drei Versuchen.
Cottbus festigt Platz zwei in der Tabelle
Mit dem Auswärtssieg festigt der LHC Cottbus den zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Ostsee-Spree. Nach 17 Spielen steht das Team bei 28:6 Punkten und liegt damit hinter dem Tabellenführer HV Grün-Weiß Werder, der nach 18 Spielen 34:2 Punkte aufweist. Die TSG Lübbenau 63 bleibt nach der Niederlage auf dem zehnten Platz mit 12:24 Punkten aus 18 Spielen.
Nächstes Heimspiel am Samstag in der Lausitz-Arena
Nach drei Auswärtsspielen in Serie hat der LHC Cottbus am kommenden Wochenende wieder ein Heimspiel. Am Samstag, 7. März 2026, empfängt die Mannschaft den Berliner Verein Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 in der Lausitz-Arena. Anwurf ist um 19 Uhr.
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Red. / Presseinformation / Spielbericht Handballverband Brandenburg









