Die Vorbereitungen für den zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Cottbus und Lübbenau liegen nach aktuellem Stand im Zeitplan. Wie DB-InfraGO-Vorständin Fahrweg Dr. Imke Kellner im NL-Videotalk erklärte, laufen entlang der Strecke bereits umfangreiche vorbereitende Arbeiten. Dazu gehören vor allem Grünschnittarbeiten, mit denen Platz für das geplante zweite Gleis geschaffen wird. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 soll eine einjährige Vollsperrung beginnen. Die zweigleisige Strecke soll anschließend im Dezember 2027 in Betrieb genommen werden und einen Halbstundentakt zwischen Berlin und Cottbus ermöglichen.
Vorbereitende Arbeiten entlang der Strecke
Entlang der Bahnstrecke zwischen Cottbus und Lübbenau sind die Vorbereitungen für den zweigleisigen Ausbau inzwischen deutlich sichtbar. Nach Angaben von Dr. Imke Kellner werden derzeit vor allem Grünflächen freigeschnitten und Bereiche neben dem bestehenden Gleis beräumt. Damit soll der notwendige Platz für das zweite Gleis geschaffen werden. Das Baurecht für das Infrastrukturprojekt liegt bereits seit dem vergangenen Jahr vor. Die vorbereitenden Arbeiten seien in diesem Jahr in größerem Umfang angelaufen. „Die sind vollständig im Plan“, sagte Kellner im NL-Videotalk mit Blick auf die bisherigen Vorbereitungen und den weiteren Ablauf. Auch der geplante Beginn der Vollsperrung zum Fahrplanwechsel sei nach aktuellem Stand gesichert.
Vollsperrung ab Dezember 2026
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 soll die Strecke zwischen Cottbus und Lübbenau vollständig gesperrt werden. Während der voraussichtlich einjährigen Bauzeit sollen unter anderem das zweite Gleis, Oberleitungen und Eisenbahnüberführungen neu gebaut beziehungsweise angepasst werden. Ziel ist es, die Strecke zum Fahrplanwechsel im Dezember 2027 zweigleisig in Betrieb zu nehmen. Mit dem zusätzlichen Gleis sollen die Voraussetzungen für einen Halbstundentakt zwischen Berlin und Cottbus geschaffen werden.
Umleitung über Calau und Ersatzverkehr mit Bussen
Während der Vollsperrung müssen sich Pendler und Reisende auf längere Fahrtzeiten und veränderte Verbindungen einstellen. Nach den Angaben von Kellner sind für die Bauzeit zwei Möglichkeiten vorgesehen. Züge können demnach von Lübbenau über Calau nach Cottbus umgeleitet werden. Die Fahrt soll sich dadurch um etwa 20 Minuten verlängern. Zusätzlich ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Lübbenau und Cottbus geplant.
Die Busse sollen auch die Unterwegshalte bedienen, die während der Sperrung nicht mit der Bahn erreichbar sind. Reisende können den Ersatzverkehr damit sowohl für einzelne Halte als auch für die gesamte Strecke zwischen Lübbenau und Cottbus nutzen.
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Red.




