In der Forster Ortslage Keune hat der Bau eines neuen Freizeitareals begonnen. Am Montag erfolgte der offizielle Spatenstich für das rund 588.000 Euro teure Projekt. Entstehen soll ein naturnaher Begegnungs- und Erlebnisraum mit Radbahnen, Spielbereichen und vielfältigen Grünflächen.
Neues Freizeitareal in Keune entsteht
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat am Montag die Umsetzung des neuen Freizeitareals in der Ortslage Keune begonnen. Nach Angaben der Stadt Forst (Lausitz) soll dort künftig ein generationenübergreifender Ort für Bewegung, Erholung und Naturerleben entstehen. Bürgermeisterin Simone Taubenek begleitete den offiziellen Baustart.
Das Freizeitareal richtet sich laut Stadt an Bürgerinnen und Bürger, Familien, Schülerinnen und Schüler sowie Radtouristinnen und Radtouristen. Ziel sei es, einen attraktiven Aufenthalts- und Begegnungsort in naturnaher Umgebung zu schaffen.
Radbahnen, Spielbereiche und Naturflächen geplant
Geplant sind eine kleine und eine große Rad- und Rollerbahn sowie mehrere Spiel- und Bewegungsinseln. Die größere Bahn aus lehmhaltiger Erde soll unter anderem mit Buckeln und einer Steilkurve ausgestattet werden. Im östlichen Bereich entsteht zusätzlich eine asphaltierte Rad- und Rollerbahn.
Für Kleinkinder ist mit dem „Obstgarten“ ein eingezäunter Spielbereich vorgesehen. Wildobstbäume, Rasenflächen sowie Sitz- und Liegemöglichkeiten sollen dort zum Verweilen einladen.
Ergänzt wird das Freizeitareal durch einen „Schmetterlingsgarten“ mit Wildstauden und Gräsern sowie einen „Gehölzgarten“ mit blühenden Vogelnährgehölzen. Außerdem sind eine Kräuterwiese und eine Blühwiese geplant, die laut Stadt zur Förderung der biologischen Vielfalt beitragen sollen.
Projekt wird überwiegend vom Bund gefördert
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich nach Angaben der Stadt auf rund 588.000 Euro. Finanziert wird das Vorhaben zu 90 Prozent über das Bundesförderprogramm „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ (KoMoNa) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Die verbleibenden zehn Prozent trägt die Stadt Forst (Lausitz).
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Red. / Presseinformation




