Ein Bataillon der Panzergrenadierbrigade 37 verlegt am heutigen Freitag und Samstag rund 140 Militärfahrzeuge durch Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Auch in der Lausitz ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, wie die Bundeswehr mitteilte.
140 Fahrzeuge in sieben Gruppen unterwegs
Der Konvoi der Panzergrenadierbrigade 37 ist laut Bundeswehr seit heute auf einer rund 250 Kilometer langen Strecke unterwegs. Die Fahrzeuge teilen sich demnach in sieben Marschgruppen mit jeweils etwa 20 Fahrzeugen auf. Die Verlegung soll bis einschließlich Samstag, den 28. Februar, andauern. Die Strecke führt nach Angaben der Bundeswehr überwiegend über Bundesautobahnen und Bundesstraßen.
Vor allem im Raum Zeithain sowie rund um den Truppenübungsplatz Oberlausitz ist laut Bundeswehr mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Unter den Fahrzeugen befinden sich demnach auch mehrere Kettenfahrzeuge, die abschnittsweise auf eigener Kette oder als Schwerlasttransport auf der Straße unterwegs sein werden. Für Verkehrsteilnehmende in der Region bedeutet das möglicherweise Verzögerungen auf den betroffenen Streckenabschnitten.
Übung dient der Einsatzbereitschaft
Die Bundeswehr ruft alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. Es soll möglichst ein großer Abstand zu den Fahrzeuggruppen eingehalten werden. Autofahrerinnen und Autofahrer werden zudem gebeten, nicht zwischen die einzelnen Fahrzeuge der relativ langsamen Marschkolonnen zu fahren. Die genaue Fahrtstrecke sowie mögliche Zwischenhalte gibt die Bundeswehr aus Gründen der militärischen Sicherheit nicht im Vorfeld bekannt.
Wie die Bundeswehr erklärt, sind die Fahrzeuge Teil einer militärischen Übung. Solche Übungen dienen laut Bundeswehr der Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten sowie der Herstellung und Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft. Einsatzbereite Streitkräfte seien die Voraussetzung für eine glaubwürdige Abschreckung und wirksame Verteidigung, so die Bundeswehr.
Mehr Militär auf deutschen Straßen sichtbar
Die Bundeswehr weist darauf hin, dass im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung insgesamt mehr Militär im öffentlichen Raum sichtbar sein werde. Das gelte sowohl für die Bundeswehr selbst als auch für NATO-Partner, die über die sogenannte „Drehscheibe Deutschland“ fahren, um gemeinsam mit der Bundeswehr oder mit Partnern in benachbarten Staaten zu üben. Für die Menschen in der Region bedeutet das, dass militärische Konvois auf Straßen und Autobahnen häufiger anzutreffen sein werden.
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Red. / Presseinformation
Foto: Symbolbild Bundeswehr/Riedel








