Die evangelische Kirchengemeinde im Cottbuser Ortsteil Sielow lädt am morgigen Donnerstag um 18:00 Uhr zum „Talk am Turm“ ein, bei dem die Frage im Mittelpunkt steht, ob die Gesellschaft kriegstüchtig werden müsse. Wie der Gemeindekirchenrat Sielow mitteilte, ist eine offene und kontroverse Podiumsdiskussion mit verschiedenen Perspektiven geplant, an der unter anderem ein Jugendoffizier der Bundeswehr, ein ehemaliger Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland, ein Vertreter der Friedenskoordination Cottbus sowie ein Abiturient teilnehmen. Moderiert wird die Veranstaltung von Heide Schinowsky vom Menschenrechtszentrum Cottbus. Ziel ist es, neben den Beiträgen der Gäste auch das Publikum aktiv in den Austausch einzubeziehen.
Diskussion zur Kriegstüchtigkeit der Gesellschaft
Die evangelische Kirchengemeinde Sielow veranstaltet am 16. April um 18:00 Uhr eine neue Ausgabe der Reihe „Talk am Turm“. Wie der Gemeindekirchenrat Sielow mitteilt, steht diesmal die Frage im Mittelpunkt, ob die Gesellschaft kriegstüchtig werden muss. Damit greift die Veranstaltung ein Thema auf, das derzeit bundesweit diskutiert wird und unterschiedliche Meinungen hervorruft.
Die Veranstalter setzen bewusst auf eine kontroverse Auseinandersetzung. Verschiedene Sichtweisen sollen zusammengebracht werden, um ein breites Meinungsbild abzubilden.
Vielfältiges Podium mit unterschiedlichen Perspektiven
Für die Diskussion wurden mehrere Gäste eingeladen, die unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen mitbringen. So nimmt unter anderem Andre Wunderlich teil, der als Jugendoffizier und Hauptmann der Bundeswehr tätig ist. Ergänzt wird das Podium durch Renke Brahms, der als Pfarrer im Ruhestand sowie ehemaliger Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland tätig war und zudem Mitglied der Evangelischen Seelsorge in der Bundeswehr ist.
Darüber hinaus beteiligt sich Ingo Karras von der Friedenskoordination Cottbus an der Diskussion. Seine Perspektive soll insbesondere friedenspolitische Ansätze einbringen. Auch mit dabei ist der Abiturient Nils Neugebauer, der die Sichtweise einer jüngeren Generation vertreten soll. Damit wollen die Veranstalter laut Pressemitteilung bewusst unterschiedliche Altersgruppen und Erfahrungen zusammenführen.
Moderation und Austausch mit dem Publikum
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Heide Schinowsky vom Menschenrechtszentrum Cottbus. Sie soll durch den Abend führen und die Diskussion strukturieren. Gleichzeitig ist vorgesehen, dass auch Besucherinnen und Besucher aktiv eingebunden werden. Fragen aus dem Publikum sowie eigene Meinungen sollen ausdrücklich Teil des Formats sein.
Reihe soll Diskussionen in der Region fördern
Mit der Veranstaltungsreihe will die Kirchengemeinde Sielow regelmäßig aktuelle Themen aufgreifen und zur Diskussion stellen. Dabei richtet sich das Angebot an interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Cottbus und der Umgebung. Der „Talk am Turm“ soll laut Gemeindekirchenrat dazu beitragen, gesellschaftliche Debatten auch auf lokaler Ebene sichtbar zu machen. Die Veranstaltung am 16. April ist öffentlich zugänglich. Interessierte können ohne vorherige Anmeldung teilnehmen. Der Beginn ist für 18:00 Uhr angesetzt.
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Red. / Presseinformation




