Roggosen Mittwoch, 23 September 2020 von Redaktion / Presseinfo

Mutmaßlicher Autohehler auf A15 bei Roggosen festgenommen

Mutmaßlicher Autohehler auf A15 bei Roggosen festgenommen

Auf der Autobahn A15 hat die Polizei gestern Nachmittag bei Roggosen einen mutmaßlichen Autohehler aus dem Verkehr gezogen. Der 27-jährige polnische Fahrer eines geklauten Autos stand offenbar unter Drogeneinfluss und wurde festgenommen. 

Die Polizei teilte dazu mit: 

Polizeibeamte stoppten am Dienstag gegen 16:30 Uhr auf der BAB 15 bei Roggosen einen PKW MAZDA. Der Fahrer war zuvor mit bis zu 200 km/h in Richtung Bundesgrenze gefahren und hatte wiederholt rechts überholt. Eine Überprüfung des Fahrzeugs ergab, dass der CX5 am 14.09.2020 durch die niederländische Polizei als gestohlen in das europäische Fahndungssystem aufgenommen wurde. Ein Drogentest bei dem 27-jährigen Fahrer zeigte zusätzlich, dass dieser unter dem Einfluss von Amphetaminen am Steuer saß. Daher wurde neben der vorläufigen Festnahme des aus Polen stammenden Mannes, eine beweissichernde Blutprobe veranlasst. Das sichergestellte Auto wird im Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft und den niederländischen Behörden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wieder an den Eigentümer übergeben.

Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße

Cottbus: Auf einem Parkplatz in der Karl-Liebknecht-Straße kollidierten am frühen Dienstagnachmittag ein PKW FIAT und ein FORD. Eine Unaufmerksamkeit beim Ausparken zog einen Schaden von rund 2.000 Euro nach sich.

A 15 bei Cottbus:  Der Fahrer eines Kleintransporters verlor kurz vor Mitternacht am Dienstag auf der BAB 15 zwischen den Anschlussstellen Cottbus West und Cottbus Süd die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen die Mittelschutzplanke. Von dort prallte das Fahrzeug zurück auf den rechten Fahrstreifen und kollidierte mit einem Sattelzug. Ein Atemalkoholtest bei dem 36 Jahre alten Fahrer brachte mit einem Ergebnis von 1,55 Promille Klarheit über den Grund des Kontrollverlusts. Zur Sicherung von Beweisen wurde daher eine Blutprobe veranlasst. Die Unfallschäden summierten sich auf geschätzte 13.000 Euro.

Heinersbrück: Ein Arbeitsunfall ereignete sich am Dienstag nach 18:00 Uhr auf dem Gelände des Tagebaus Jänschwalde. Bei Wartungsarbeiten wurden ein 56-jähriger Mitarbeiter von einem PKW erfasst. Zur medizinischen Versorgung wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden in Zusammenarbeit mit dem Amt für Arbeitsschutz geführt und dauern an.

Weitere Polizeimeldungen der Region

Weitere Polizeimeldungen im Überblick

 

Das könnte Sie auch interessieren