Burg (Spreewald) Mittwoch, 05 Juni 2019 von Redaktion

Feuerwehr: Deutsch-polnischer Erfahrungsaustausch im Spreewald

Feuerwehr: Deutsch-polnischer Erfahrungsaustausch im Spreewald

Die Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Amt Burg (Spreewald) und dem polnischen Lubrza konnte durch einen dreitägigen Erfahrungsaustausch gefestigt werden. Der zaghaften Annäherung beim ersten Treffen vor zwei Jahren in Lubrza folgte nun ein herzliches Wiedersehen im Spreewald.

 

 

Burg (Spreewald). Je 25 deutsche und polnische Kameradinnen und Kameraden erlebten einen vielfältigen Austausch, der mit einem Besuch des Menschenrechtszentrums und der Teilnahme am Festakt anlässlich des 100. Geburtstages von Traute Lafrenz, dem letzten Mitglied der „Weißen Rose“, begann.

Diesem sehr emotionalen Auftakt folgte ein erstes Kennenlernen beim Begrüßungsabend im Schullandheim des Spree-Neiße-Kreises in Burg, das für die Dauer des Treffens auch zur Heimstätte wurde. Hier konnten Amtsdirektor Tobias Henschel und Amtswehrführer Marcus Weber auch den Bürgermeister der Gemeinde Lubrza, Ryszard Skonieczek, den Vorsitzenden des Gemeinderates Lubrza, Piotr Kaczkowski, den Kommandeur der Freiwilligen Feuerwehr des Bezirks Šwiebodziń (Schwiebus) Marcin Naks sowie den Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Lubrza Marek Weglarski begrüßen.

Am Samstag besichtigten die Kamerad*innen die Kraftwerksfeuerwehr in Jänschwalde sowie ganz spontan das Gerätehaus in Striesow. Auf einer Spreewaldwiese in Burg-Kauper erwartete sie ein Löschangriff Nass in abgewandelter Form mit spaßigem Hintergrund. Dass eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit erfolgreich möglich ist, bewies hier das deutsch-polnische Team mit der besten Zeit. Der Tag klang mit einer Kahnfahrt sowie dem Amtstag der Feuerwehr am Abend aus. Zum Abschluss des Treffens standen am Sonntag Ausbildung und Austausch zu den Themen Hochwasser- und Deichschutz, eine Kettensägeausbildung sowie Unfallrettungsszenarien auf dem Programm. Die Arbeit in gemischten Teams erwies sich dabei als sehr spannend. Die Verständigung untereinander – mitunter „mit Händen und Füßen“ - klappte hervorragend, bei Bedarf auch mit Dolmetscher. So konnte an den drei Tagen die Partnerschaft vertieft werden und alle Kameraden, für die die Teilnahme auch eine Auszeichnung ist, freuen sich auf ein Wiedersehen im September in Lubrza.

 

Foto: Amt Burg

pm/red

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