Nachdem in Deutschland im Jahr 2018 erstmals das West-Nil-Virus (WNV) bei 12 Vögeln und zwei Pferden nachgewiesen wurde, verstärkte sich im Juli 2019 die Annahme, dass das Virus in Deutschland überwintert hat. 2019 wurden deutschlandweit (konzentriert auf Sachsen-Anhalt, Sachsen, Berlin und Brandenburg) bislang 81 Fälle angezeigt, darunter finden sich nunmehr vier amtlich bestätigte Ergebnisse aus dem Landkreis Spree-Neiße und der Stadt Cottbus.
Die Infektion mit dem Virus stellt seit 2009 eine anzeigepflichtige Tierseuche dar und kann Erkrankungen bei Vögeln und Pferden aber auch dem Menschen hervorrufen. Für Pferde gibt es verschiedene zugelassene Impfstoffe. Das Veterinäramt empfiehlt Pferdehaltern, ihre Tiere effektiv vor den klinischen Symptomen einer WNV-Infektion, durch Impfungen, zu schützen. Da nicht jede Infektion klinisch auffallen muss, kann vor der Impfung eine Blutuntersuchung durchgeführt werden, deren Ergebnis g egebenenfalls Auswirkungen auf das Impfschema hat.
Bei Fragen steht das Veterinäramt unter 03562 986-18301 gern zur Verfügung.
pm/red
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