Wie erwartet ist es im Januar zu einem jahreszeitlich bedingten Anstieg der Arbeitslosen gekommen.
In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass im Januar 2012 1.032 Personen mehr arbeitslos waren, als noch im Dezember 2011.
Dabei ist der Anstieg der Arbeitslosenquote um 1,5 Prozentpunkten in Spree-Neiße auf gleichem Niveau wie auf Landesebene. Im regionalen Vergleich kann der Landkreis Spree-Neiße mit 11,5 % weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote vorweisen (vgl. Stadt Cottbus: 12,9 %, EE 14,6 %, OSL 16,0% – siehe Tabelle). Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2011 ist die Arbeitslosenquote hingegen von 12,6 % um 1,1 Prozentpunkte gesunken.
Getrennt nach Rechtskreisen stellt sich die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen für den Monat Januar 2011 folgendermaßen dar:
Besonders stark angestiegen ist die Arbeitslosigkeit im Bereich des SGB III. Hier war ein Zuwachs um 770 Personen zu verzeichnen. Mit einem Anstieg um 262 Personen ist der Zuwachs im Bereich des durch das Jobcenter Spree-Neiße betreuten Bereichs der SGB II Arbeitslosen niedriger ausgefallen.
Zur Entwicklung der Maßnahmen auf dem Zweiten Arbeitsmarkt führt der Werkleiter des Jobcenters Spree-Neiße Hermann Kostrewa aus: „Trotz der durch den Bund gesenkten Eingliederungsmittel verfolgt das Jobcenter die Zielsetzung, die Anzahl der Beschäftigungsmaßnahmen auf dem Niveau des Vorjahres zu halten. Ein besonderes Gewicht soll auf die Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen gelegt werden, um die Integrationschancen der Arbeitslosen zu verbessern.“
Quelle: Eigenbetrieb Jobcenter Spree-Neiße
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