Landkreis
Niederlausitz Montag, 14 Dezember 2020 von Redaktion

Coronavirus in der Lausitz. Aktuelle Lage und Entscheidungen 07.12. - 13.12.2020

Coronavirus in der Lausitz. Aktuelle Lage und Entscheidungen 07.12. - 13.12.2020

 

20:15 Uhr, 11.12.2020 | Spremberg: Aktuelle Lage & Maßnahmen // Weihnachts-Illumination am Samstag // Weihnachtsveranstaltungen abgesagt

Die Stadt Spremberg hat heute über die aktuelle Lage und verschärfte Maßnahmen in der Stadt informiert. Bürgermeisterin Christine Herntie wies neben der hoch angespannten Lage im Krankenhaus auch auf die ebenso angespannte Lage in den Altenpflegeeinrichtungen hin. Zudem teilte sie mit, dass die morgige Weihnachtsillumination in der Innenstadt stattfinden soll, alle Weihnachtsveranstaltungen an den Festtagen sind abgesagt. Mehr Infos gibt es im Videotalk ->> Hier anschauen.

 

 

19:29 Uhr, 11.12.2020 | Brandenburg bereitet Schließung des Einzelhandels und Schulen vor

"Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind im Land Brandenburg zusätzliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens zwingend erforderlich." Darauf hat sich die Landesregierung heute in einer informellen Telefonschaltkonferenz verständigt, wie Regierungssprecher Florian Engels im Anschluss mitteilte. Dazu gehören die Schließung des Einzelhandels, von Schulen ab Klasse 7, ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, landesweiten Ausgangsbeschränkungen, mehr Schnelltests an Alten- und Pflegeheimen und weiteren.

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19:20 Uhr, 11.12.2020 | Bautzen: 328 neue Fälle. Ein weiterer Todesfall. 7-Tage-Inzidenz bei 563,6

Im Landkreis Bautzen sind am Freitag, 11. Dezember 2020 insgesamt 328 Coronavirus-Neuinfektionen festgestellt worden. Ein Patient ist verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion seit Beginn der Pandemie auf 133. Weitere 126 Patienten gelten als genesen. 2.730 Personen sind aktuell infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 563,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. 6.428 Infizierte und Kontaktpersonen ersten Grades befinden sich derzeit in Quarantäne.  

In den Kliniken im Landkreis Bautzen werden derzeit nach Meldung der Klinikleitstelle Dresden/Ostsachsen 213 Corona-Patienten behandelt, 35 davon auf einer Intensivstation.

Allgemeinverfügung/Corona-Schutz-Verordnung

Die neue Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen steht noch nicht fest. Sie soll heute von der Staatsregierung beschlossen werden. Die Regelungen sollen dann ab Montag gelten.

Ab kommende Woche reichen Corona-Schnelltests, um Quarantänen auszusprechen. Das Gesundheitsamt informiert, dass die Quarantäne-Pflicht nicht mehr an einen Bescheid gebunden ist, sondern aufgrund der geltenden Quarantäne-Allgemeinverfügung des Landkreises ohnehin gilt. Einen Bescheid, der beim Arbeitgeber vorlegt werden kann, gibt es dennoch weiterhin. Auch wird auf jeden positiven Schnelltest weiterhin ein PCR-Test durchgeführt, da die RKI-Richtlinien hier noch eine solche Testung für die Zählung als Corona-Fall erfordern. Der Vorteil an dem neuen Verfahren besteht darin, dass Infizierte sofort nach dem Test ein Ergebnis haben und damit zeitnah etwa durch Hausärzte in Quarantäne gesetzt werden können.

Impfzentrum

Viele Nachfragen erreichen das Landratsamt derzeit nach Impfterminen. Das Landratsamt kann hier keine Termine vorreservieren, da die Zuständigkeit beim Freistaat und dem Deutschen Roten Kreuz liegt und noch kein entsprechendes Verfahren feststeht. Für jeden Landkreis soll ein Impfzentrum eingerichtet werden. Für den Landkreis Bautzen wurde heute entschieden, dass die bereits in Medienberichten erwähnte Schützenplatzhalle in der Stadt Bautzen nicht für ein solches Zentrum genutzt wird.

Aktuelle Fallzahlen 

    (vgl. zum Vortag)
Gesamtzahl aller bestätigten Infektionen: 9.102 + 328
Genesene Patienten: 6.239 + 126
Todesfälle: 133 + 1
Aktuell erkrankt: 2.730 + 201

davon stationär:

174 + 7
Quarantänen aktuell: 6.428 - 681
Quarantänen beendet: 26.274 + 821
Tests vom Vortag:
(nur Gesundheitsamt, ohne Hausärzte)
374  
7-Tage-NeuInfektionen:
(Bezogen auf die Gesamteinwohnerzahl)
1691  
7-Tage-NeuInfektionen:
(Bezogen auf 100.000 Einwohner)
563,6  

 

19:16 Uhr, 11.12.2020 | Görlitz: 7-Tage-Inzidenz bei 603,82 / 15 weitere Todesfälle / 288 Neuinfektionen

Aktuelle Zahlen - Stand 11.12.2020, 12 Uhr

 Aktuell 

Neu zum Vortag

Aktuell infizierte Personen 3803 + 288*
davon stationär in Behandlung im Landkreis Görlitz 227 - 33

*288 neue Infektionen, 127 genesene Personen und 15 weitere Todesfälle im Zeitraum vom 8. November bis 9. Dezember 2020


7-Tage-Inzidenz

Tag 7

Tag 6

Tag 5

Tag 4

Tag 3

Tag 2

Tag 1

GESAMT

je 100T EW

05.12. 06.12. 07.12. 08.12. 09.12. 10.12. 11.12.    
219 87 16 246 324 346 288 1.526 603,82

* Einwohnerzahl 252.725 zum 31.12.2019

Aktuell wurden im Landkreis Görlitz 288 neue Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zum Vortag festgestellt. Bei den positiv getesteten Personen handelt es sich um 273 Erwachsene und 15 Kinder. Weitere 127 Personen sind genesen.

Derzeit sind 3.803 Personen infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 603,82 je 100.000 Einwohner.

227 Menschen werden derzeit stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, 26 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.

Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsamt 13 Todesfälle im Zeitraum vom 2. bis 9. Dezember sowie zwei weitere Todesfälle vom 8. und 17. November 2020 bekannt. Bei den insgesamt 15 Todesfällen handelt es sich um einen 87-jährigen Mann aus Ebersbach-Neugersdorf, vier Frauen (91, 93, 97, 98 Jahre) und zwei Männer (87, 95 Jahre) aus Görlitz, eine 78-jährige Frau aus Jonsdorf, eine 85-jährige Frau und einen 93-jährigen Mann aus Löbau, einen 84-jährigen Mann aus Neusalza-Spremberg, einen 71-jährigen Mann aus Niesky, einen 96-jährigen Mann aus Oybin, eine 81-jährige Frau aus Rothenburg sowie eine Frau im Alter von 98 Jahren aus Zittau.  Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Landkreis Görlitz auf 228.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich nachweislich 7.270 Menschen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. 3.239 Personen sind zum heutigen Zeitpunkt genesen.


Bis Freitag, 11. Dezember 2020, eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas:
Aus gegebenen Anlass weist der Landkreis Görlitz daraufhin, dass am Donnerstag, 10. und Freitag, 11. Dezember 2020, in den Kindertageseinrichtungen der eingeschränkte Regelbetrieb gilt. Der Notbetrieb wird noch nicht zum morgigen Donnerstag eingeführt. Zunächst müssen die Regelungen des Freistaates Sachsen zur geplanten Schließung von Kitas ab 14. Dezember 2020 abgewartet werden. Der Landkreis Görlitz bittet jedoch alle Träger der Kitas, sich mit der praktischen Umsetzung der Notbetreuung ab kommenden Montag, 14. Dezember 2020, auseinander zu setzen.  


Hinweis zur Untersagung von Angeboten der Erwachsenenbildung:
Der Landkreis Görlitz weist daraufhin, dass bereits terminierte Prüfungen im Bereich der Erwachsenenbildung wie geplant stattfinden können. Dazu zählen auch die theoretischen und praktischen Fahrschulprüfungen, einschließlich der Prüffahrten.  


Hinweis zur Testpflicht für Besucher in Pflegeeinrichtungen:
II. Ziffer 8 der Allgemeinverfügung des Landkreises Görlitz vom 8. Dezember 2020 ist hinfällig (Testpflicht für Besucher in Pflegeeinrichtungen), da zwischenzeitlich die Testpflicht durch die Allgemeinverfügung des SMS für Hygieneauflagen vom 7. Dezember 2020 geregelt wurde und damit vorrangig ist. Die Regelung bestimmt, dass Besuchern in Einrichtungen nach § 36 Abs. 1 Nummer 2 Infektionsschutzgesetz (voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen) der Zutritt nur nach erfolgtem Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Testergebnis gewährt werden darf.     


Eingeschränkte Öffnung der Wertstoffhöfe:
Aufgrund Corona-bedingter Personalengpässe in der Entsorgungsgesellschaft Görlitz-Löbau-Zittau mbH (EGLZ) ist eine Öffnung der Wertstoffhöfe in Görlitz, Lawalde und Zittau nur eingeschränkt möglich. Die Wertstoffhöfe werden bis zum Ende der ersten Kalenderwoche 2021 nur an folgenden Tagen zu den üblichen Zeiten öffnen:

  • Dienstag, 15. Dezember 2020
  • Donnerstag, 17. Dezember 2020
  • Dienstag, 22. Dezember 2020
  • Dienstag, 29. Dezember 2020
  • Dienstag, 5. Januar 2021
  • Donnerstag, 7. Januar 2021


Am 24. sowie 31. Dezember 2020 sind die genannten Wertstoffhöfe ebenfalls geschlossen.


Landkreis erlässt weitere verschärfende Regelungen
Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Infektionszahlen, der enormen Belastung in den Krankenhäusern durch die Behandlung von Covid-19-Patienten und um eine drohende Überlastung des Gesundheitswesens abzuwenden, erlässt der Landkreis Görlitz im Rahmen einer neuen Allgemeinverfügung verschärfende Regelungen. Diese treten am Donnerstag, 10. Dezember 2020, 0 Uhr, in Kraft und gelten zunächst bis 4. Januar 2021. In der Zeit vom 24. bis 26. Dezember 2020 gibt es eine Ausnahmeregelung hinsichtlich des Zusammenkommens in Familie.  


Folgende verschärfende Maßnahmen werden darin geregelt:

  • ein Verbot zur Abgabe und zum Konsum von Alkoholika und alkoholhaltigen Getränken im gesamten öffentlichen Raum,
  • die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung im gesamten öffentlichen Raum,
  • die Untersagung des Betriebs von Einrichtungen der Erwachsenenbildung mit Ausnahme von Online-Angeboten
    (Unzulässige Angebote in diesem Sinne sind jegliche Bildungs- und Fortbildungsangebote, die nicht Bestandteile einer beruflichen Ausbildung sind, die zu einem anerkannten Ausbildungsberuf führt, z.B. Integrationskurse, Fahrschulen, berufsbezogene Fortbildungen etc.)
  • Beschränkung von Versammlungen auf höchstens 25 Teilnehmer und einer Zeitdauer von maximal 60 Minuten
  • Ausgangsbeschränkungen, wenn dafür keine triftigen Gründe vorliegen.

    Triftige Gründe sind:
    • Ausübung beruflicher Tätigkeiten,
    • Besuch von Schulen und Kitas, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kirchen, Hochschulen und Berufsschulen,
    • Einkäufe und Inanspruchnahme von Dienstleistungen im Landkreis Görlitz und in unmittelbar angrenzenden Landkreisen,
    • Inanspruchnahme medizinischer Behandlungen (Tierarzt-Besuche sind ebenfalls gestattet),
    • Besuche bei Ehe- und Lebenspartnern sowie Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftigen Menschen und Kranken in der Häuslichkeit sowie die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im Landkreis des Wohnsitzes und der unmittelbar angrenzenden Landkreise; Landkreise (Bei der notwendigen Unterstützung hilfsbedürftiger Angehöriger gilt die regionale Begrenzung nicht.)
    • Teilnahme an Terminen bei Behörden, Gerichten, Staatsanwaltschaften sowie kommunaler Räte und deren Ausschüsse,
    • Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine mit einer Person eines weiteren Hausstandes bei Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten, Notaren, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Insolvenzverwaltern und Bestattern,
    • Zusammenkünfte und Besuche während der Weihnachtsfeiertage im Landkreis des Wohnsitzes und der unmittelbar angrenzenden Landkreise,
    • Eheschließungen mit max. 25 Personen,
    • Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen mit max. 25 Personen,
    • Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern des Wohnbereichs (eigene und gepachtete Kleingärten inbegriffen),
    • unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.

       
  • Ausgangssperre/Untersagung des Verlassens der häuslichen Unterkunft täglich in der Zeit zwischen 22 Uhr und 6 Uhr,

    Ausnahmen:
     
    • Ausübung beruflicher Tätigkeiten,
    • Inanspruchnahme medizinischer Versorgung,
    • Abwendung einer für sich oder Dritte bestehenden unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
    • vom 24. Dezember bis 26. Dezember 2020 zur Teilnahme an einem Gottesdienst.

       
  • Anordnungen für Einrichtungen im Sinne von § 7 Abs. 1 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung:
     
    • Begrenzung der Besuchsregelungen: pro 1 Bewohner bzw. Patient am Tag nur ein Besuch (Besuche zur Sterbebegleitung sind ausgenommen),
    • Voraussetzung für den Besuch ist, dass der Besucher einen Point-of-care (PoC)-Antigen-Tests („Corona-Schnelltest“) durchführen lässt und dieser negativ ausfällt,
    • Empfehlung für Einrichtungen, mindestens wöchentlich einen Point-of-care (PoC)-Antigen-Tests („Corona-Schnelltest“) bei Mitarbeitern durchführen zu lassen.
       
  • Aufstellung eines Hygienekonzeptes für Zusammenkünfte von Kirchen und Religionsgemeinschaften zum Zwecke der Religionsausübung
     
    • Untersagung der Aufnahme ritueller Speisen und Getränke durch Besucher,
    • Untersagung des Singens der Gemeinde und der musikalischen Begleitung durch Blasinstrumente
    • Auftritte des Kirchenchors sind unter Einhaltung des Mindestabstandes von 4 Metern zu den übrigen Besuchern zugelassen
       
  • Empfehlung an Träger von Einrichtungen der Kindertagsbetreuung zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebes

     

Entwicklung der Infektionsfälle im Landkreis Görlitz ab März 2020

Stadt/GemeindeGemeldete Coronafälle
(davon neue) / aktive / gestorben

davon geheilt

Bad Muskau 134 (+5) 101 † 4 29 (+2)
Beiersdorf 53 (+1) 27 † 1 25 (+1)
Bernstadt 154 (+3) 74 † 3 77 (+1)
Bertsdorf-Hörnitz 72 (+2) 28 † 1 43 (+3)
Boxberg 166 (+3) 51 † 18 97
Dürrhennersdorf 16 (+1) 13   3
Ebersbach-Neugersdorf 252 (+12) 124 † 15 (+1) 113 (+15)
Gablenz 33 (+3) 16   17
Görlitz 1525 (+37) 720 † 52 (+6) 753 (+35)
Groß Düben  41 (+4) 25   16 (+3)
Großschönau  117 (+8) 31 † 2 84 (+1)
Großschweidnitz  25 (+1) 11   14 (+2)
Hähnichen  27 (+2) 17 † 1 9
Hainewalde  34 (+1) 24 † 1 9
Herrnhut 198 (+12) 133   65 (+2)
Hohendubrau  29 17   12 (+1)
Horka  49 (+1) 26 † 2 21 (+1)
Jonsdorf  53 (+2) 41 † 3 (+1) 9 (+2)
Kodersdorf 62 (+1) 34   28
Königshain  24 (+3) 7 † 1 16
Kottmar 133 (+8) 75 † 8 50 (+9)
Krauschwitz  116 (+6) 55 † 5 56 (+3)
Kreba-Neudorf  38 (+1) 23   15 (+3)
Lawalde

 38

16 † 1 21
Leutersdorf  62 (+3) 35 † 2 25 (+2)
Löbau 404 (+25) 171 † 10 (+2) 223 (+4)
Markersdorf 99 (+4) 57   42 (+2)
Mittelherwigsdorf 165 (+15) 110 † 3 52 (+2)
Mücka 33 (+2) 22 † 1 10
Neißeaue 42 19 † 2 21 (+1)
Neusalza-Spremberg

124 (+2)

43 † 6 (+1) 75 (+1)
Niesky 356 (+11) 167 † 21 (+1) 168 (+4)
Oybin 37 (+2) 27 † 1 (+1)
Oderwitz 126 (+12) 66 † 3 57 (+4)
Olbersdorf 155 (+2) 113 † 2 40 (+5)
Oppach 78 56 † 3 19 (+2)
Ostritz  76 (+3) 51 † 1 24 (+1)
Quitzdorf am See 34 (+2) 23   11
Reichenbach 99 (+3) 49 † 3 47
Rietschen 65 (+5) 34   31
Rosenbach 51 (+2) 20   31
Rothenburg 196 (+1) 78 † 6 (+1) 112 (+1)
Schleife  58 (+2) 38   20 (+2)
Schönau-Berzdorf  37 (+2) 16 † 2  19 (+2)
Schönbach 18 6 † 1 11
Schöpstal 79 (+3) 40 † 2 37 (+1)
Seifhennersdorf 87 (+12) 62   25 (+1)
Trebendorf 14 (+2) 9   5
Vierkirchen 30 (+1) 7   23 (+2)
Waldhufen 73 (+4) 46 † 2 25
Weißkeißel 35 24 † 1  10
Weißwasser 427 (+17) 267 † 7 153 (+3)
Zittau 821 (+34) 458 † 31 (+1) 332 (+3)
Gesamtzahl der Infektionen
/ aktive Fälle / Todesfälle

7270 (+288) / 3803 / (†) 228 (+15)

3239 (+127)

 

19:14 Uhr, 11.12.2020 | Inzidenzwert überschreitet in Oder-Spree 300er-Marke / Vier weitere Todesfälle 

Nach 109 vom Gesundheitsamt des Landkreises Oder-Spree am gestrigen Tag neu registrierten Coronavirus-Infektionen hat die für das Kreisgebiet ausgewiesene 7-Tage-Inzidenz die 300er-Marke überschritten. Der Wert, der die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner ausweist, liegt laut der Daten des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) jetzt bei 312,1. Der heftige Anstieg der Neuinfektionen erklärt sich vor allem durch etwa 60 unterschiedlich große Ausbruchsgeschehen in Einrichtungen. Betroffen sind Alten- und Pflegeheime, Kliniken, Kindertagesstätten und Schulen. Im Landkreis Oder-Spree sind derzeit 746 Menschen nachweislich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert.

Kumuliert wurden seit Beginn des Pandemiegeschehens 2154 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bisher gelten 1370 Infizierte als geheilt. Wie das Gesundheitsamt meldet, sind vier weitere ältere Personen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen verstorben. Damit sind im Kontext mit dem Coronavirus jetzt 38 Todesfälle in Oder-Spree zu beklagen. Zur Reduzierung von Infektionsrisiken hat das Gesundheitsamt für 2120 Personen Quarantäne angeordnet.

Hinweis: Bei den Fallzahlen in den Grafiken handelt es sich um das Wohnortprinzip. Auf Grund der Zuständigkeit sind hier nur Einwohner des Landkreises Oder-Spree berücksichtigt.

 

19:11 Uhr, 11.12.2020 | Elbe-Elster: 56 Neuinfektionen. 7-Tage-Inzidenz bei 290,7 

positiv Getestete: 1.272 (+ 56 zum Vortag)

davon aktive Fälle: 439 (+ 20 zum Vortag)

genesene Personen: 822 (+ 36 zum Vortag)

bestätigte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 290,7

stationär behandelte Personen: 37 (Stand 09.12.20)

davon intensivmedizinisch: 6 (Stand 09.12.20)

verstorben: elf Personen (gleichbleibend zum Vortag)

Personen in Isolation bzw. häusliche Quarantäne: 1700 (+ 470 zur Vorwoche/Stand 04.12.20)

Alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Website: www.lkee.de

 

18:57 Uhr, 11.12.2020 | 7-Tage-Inzidenz in Dahme-Spreewald bei 143,5

20201211 corona ds

 

18:43 Uhr, 11.12.2020 | 200 Neuinfektionen in Oberspreewald-Lausitz

Landkreis OSL
Neufälle im 24h-Vergleich +200
bestätigte Fälle 2.150
aktuelle Fälle 1.023
davon stationär im Klinikum Niederlausitz in Behandlung 37
Genesene 1.074
Sterbefälle 53
in Quarantäne

1.915

7-Tage-Inzidenz 465,39

 

18:02 Uhr, 11.12.2020 | Handwerk: Bildungsstätte in Gallinchen ab 14. Dezember geschlossen

Das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Cottbus (HWK) in Cottbus-Gallinchen wird vom 14. Dezember 2020 bis zum 8. Januar 2021 geschlossen. Hintergrund ist eine neue Allgemeinverfügung, die die Stadt Cottbus am heutigen Freitag erlassen hat. Demnach ist der Präsenzunterricht  für Bildungsdienstleister im Bereich der beruflichen Bildung und überbetriebliche Lehrlingsunterweisungen untersagt.

„Wir bedauern diese Entscheidung“, sagt HWK-Hauptgeschäftsführer Knut Deutscher. „Mit unserem Hygienekonzept haben wir alles dafür getan, die Gesundheit unserer Teilnehmer zu schützen.“

Unabhängig davon begrüßt die Handwerkskammer die Entscheidung der Stadt Cottbus, Kitas und Grundschulen vorerst offen zu lassen. „Damit können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Handwerksbetrieben weiterer ihrer Beschäftigung nachgehen. Unsere Unternehmen sind dringend auf jede einzelne Fachkraft angewiesen“, so Knut Deutscher.

 

17:55 Uhr, 11.12.2020 | Breite Unterstützung für Klinikum Niederlausitz. Lage bleibt angespannt

Die Corona-Lage am Klinikum Niederlausitz bleibt weiter angespannt. Insgesamt wurden in dieser Woche pro Tag durchschnittlich 43 Covid-19-Patienten im Krankenhaus Senftenberg behandelt und insgesamt 38 Patienten wurden seit Ende November in andere Krankenhäuser verlegt. Das teilte heute dazu Klinikum mit. Auf den Hilferuf, dass das Klinikum personelle Unterstützung benötigt, haben sich mittlerweile über 140 Männer und Frauen gemeldet. Elf Personen wurden daraufhin bereits eingestellt. Weitere Unterstützung kommt aus vielen Ecken: Rund 600 Mutmach-Bilder, eine anonyme Bargeldspende über 1.000 Euro, Snacks, Getränke, Kaffeespenden, weihnachtliche Gaben und aufmunternde Botschaften erreichten das Klinikum in den vergangenen Tagen. 

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17:20 Uhr, 11.12.2020 | CTK Cottbus sucht dringend Pflegekräfte. Klinikum an Belastungsgrenze

Am CTK Cottbus werden dringend Pflegekräfte gesucht. Das teilte das Klinikum heute mit. Laut Pflegedirektorin Andrea Stewig-Nitschke befindet sich das CTK am Limit der Belastungsgrenze. Die Intensivstation mit 24 Betten ist mittlerweile eine reine COVID-ITS-Station und auch das Pandemiehaus mit 60 Betten ist voll ausgelastet. Hilfsangebote können an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt werden. 

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16:42 Uhr, 11.12.2020 | Handwerk: Bildungsstätte in Gallinchen ab 14. Dezember geschlossen

Das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Cottbus (HWK) in Cottbus-Gallinchen wird vom 14. Dezember 2020 bis zum 8. Januar 2021 geschlossen. Hintergrund ist eine neue Allgemeinverfügung, die die Stadt Cottbus am heutigen Freitag erlassen hat. Demnach ist der Präsenzunterricht für Bildungsdienstleister im Bereich der beruflichen Bildung und überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen untersagt. „Wir bedauern diese Entscheidung“, sagt HWK-Hauptgeschäftsführer Knut Deutscher. „Mit unserem Hygienekonzept haben wir alles dafür getan, um die Gesundheit unserer Teilnehmer zu schützen.“ Unabhängig davon begrüßt die Handwerkskammer die Entscheidung der Stadt Cottbus, Kitas und Grundschulen vorerst offen zu lassen. „Damit können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Handwerksbetrieben weiter ihrer Beschäftigung nachgehen. Unsere Unternehmen sind dringend auf jede einzelne Fachkraft angewiesen“, so Knut Deutscher.

 

16:27 Uhr, 11.12.2020 | Steigende Coronazahlen in Spree-Neiße. Schulschließungen und Alkoholverbot

Am 10.12.2020 hat der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa zum ersten Mal seit Pandemiebeginn den Inzidenzwert von 300 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche zum ersten Mal überschritten. Mit 94 labordiagnostisch nachgewiesenen SARS-COV-2-Infektionen innerhalb eines Tages gibt es zudem einen weiteren Höchstwert zu verzeichnen. Auch die Zahl der Menschen, die mit einem schweren COVID-19-Verlauf im Krankenhaus stationär behandelt werden müssen, ist sprunghaft von 20 auf 34 gestiegen. Ab Montag 14.12.2020 bis einschließlich 10.01.2021 ist der Präsenzunterricht ab Klasse 7 ausgesetzt, ebenfalls betroffen sind Musikschulen und die Volkshochschule, ausgenommen sind Förderschulen. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Klassenstufen 5 und 6 mssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Weiterhin wird ab dem 14.12.2020 bis einschließlich 31.01.2021  ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit verhängt, was die Abgabe und den Konsum beinhaltet. Auch Wochenmärkte werden eingeschränkt.

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16:11 Uhr, 11.12.2020 | Cottbus: Alkoholverbot. Mögliche Ausgangsbeschränkung. Schulschließungen

Aufgrund der rasanten Entwicklung der Corona-Fallzahlen gibt es ab morgen für Cottbus eine neue Allgemeinverfügung. Unter anderem tritt im Stadtgebiet ein Alkoholverbot in Kraft. Damit schließen auch die Glühweinstände. Weiterhin werden ab Montag alle Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe sieben im Distanzunterricht unterrichtet. Kitas und Grundschulen bleiben weiterhin geöffnet. Erreicht die 7-Tage-Inzidenz die 300, wird es zudem Ausgangsbeschränkungen zwischen 22:00 und 06:00 Uhr geben. Heute lag die Inzidenz bereits bei 291 und die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 65. Cottbus hat sich mit den anderen Südbrandenburger Landkreisen Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße, Elbe-Elster und Dahme-Spreewald im Vorgehen abgestimmt.

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12:30 Uhr, 11.12.2020 | Aktuelle Lage im Landkreis Spree-Neiße

Bestätigte Fälle: 1845

Veränderung zum Vortag: +72

davon stationäre Behandlung: 34

verstorben: 38

Quarantäne: ca. 4000

davon geheilt: 791

Inzidenzwert: 318,3

Stadt Spremberg: +20

Stadt Forst (Lausitz): +8

Stadt Guben: +5

Stadt Drebkau: +1

Stadt Welzow: +0

Gemeinde Kolkwitz: +4

Gemeinde Schenkendöbern: +2

Gemeinde Neuhausen/Spree: +5

Amt Burg (Spreewald): +3

Amt Döbern-Land: +13

Amt Peitz: +7

z.Zt. nicht im Landkreis: +4

11:12 Uhr, 11.12.2020 | 972 neue Fälle in Brandenburg – Zahl der aktuell Erkrankten im Land bei 8.836

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten COVID-19-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden um 972 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 27.283 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 11.12.2020, 08:00 Uhr). Aktuell werden 718 Personen wegen einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt; davon befinden sich 149 in intensivmedizinischer Behandlung, hiervon müssen 94 beatmet werden. In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen 17.905 Menschen als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019 (+420 im Vergleich zum Vortag). So liegt die Zahl der aktuell Erkrankten bei 8.836 (+536).

Landkreis /
kreisfreie Stadt

Neue bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich

Zahl bestätigter Fälle

ambulant + stationär
kumuliert ab 10. KW 2020

Stand: 11.12., 08:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz
pro 100.000 Einwohner

Sterbefälle

Wohnortprinzip

Kumuliert

(24-h-Vergleich)

Barnim

+39

1.924

123,6

73

Brandenburg a. d. H.

+13

505

76,2

7

Cottbus/Chóśebuz

+50

1.555

250,8

56 (+4)

Dahme-Spreewald

+39

1.743

143,5

19

Elbe-Elster

+112

1.452

369,3

15 (+1)

Frankfurt (Oder)

+21

558

187,0

3

Havelland

+45

1.571

154,0

21 (+2)

Märkisch-Oderland

+33

1.795

166,0

38

Oberhavel

+55

1.957

102,9

23

Oberspreewald-Lausitz

+200

2.150

465,4

53 (+3)

Oder-Spree

+109

2.154

312,1

38 (+4)

Ostprignitz-Ruppin

+0

703

116,3

1

Potsdam

+0

2.264

161,4

59

Potsdam-Mittelmark

+66

2.110

102,5

52

Prignitz

+31

486

156,3

4 (+1)

Spree-Neiße/Sprjewja-Nysa

+83

1.856

328,0

39 (+1)

Teltow-Fläming

+54

1.734

138,8

23

Uckermark

+22

766

100,9

18

Brandenburg gesamt

+972

27.283

182,4

542 (+16)

Die relevanten Corona-Daten werden täglich aktualisiert mit Diagrammen und Grafiken auf einem sogenannten Dashboard für das Land Brandenburg dargestellt: https://experience.arcgis.com/experience/331f51a39f3046208f355412190cb57b.

Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.

Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Landkreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Dies gilt insbesondere für die Wochenenden. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab.

Für die Bewertung der Lage ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind unvermeidbar.

Hinweise zu Genesenen: Bei der Zahl der Genesenen handelt es sich um geschätzte Werte. Im Allgemeinen werden die aus dem ambulanten Bereich gemeldeten Infizierten nach 14 Tagen, gemäß RKI-Standard, als genesen betrachtet. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht.

Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner.

Zahl der aktiv Erkrankten: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle.

 

09:49 Uhr, 11.12.2020 | 79 neue Infektionsfälle an Brandenburger Schulen

Mit einem täglichen Update meldet das Bildungs- und Jugendministerium (MBJS) die Corona-Zahlen des Vortags in Schulen und Kitas, darunter die Neuinfektionen und Quarantäne-Fälle. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen den Gesundheitsämtern und den Einrichtungen vor Ort sowie der Übermittlung an das MBJS kann es zu Abweichungen der hier bekannten Fallzahlen von denen der Gesundheitsämter kommen.  

Schulen

Eine strukturierte statistische Erfassung der Daten erfolgt tagesaktuell anhand der von den Schulen ans Ministerium übermittelten Fallzahlen.   

Neuinfektionen in Schulen am 10.12.2020 (Donnerstag)

Landesweit wurden insgesamt 79 neue Infektionsfälle von den Schulen gemeldet, das sind 6 mehr als am Tag zuvor. Unter den 79 neu Infizierten sind 62 Schülerinnen und Schüler sowie 17 Lehrkräfte.

Quarantäne von Schülerinnen und Schülern

Von den Schulen wurden insgesamt 13.011 Quarantäne-Fälle bei Schülerinnen und Schülern gemeldet, das sind 83 weniger als am Tag zuvor und entspricht einem Anteil von rund 4,5 Prozent aller 292.659 Schülerinnen und Schüler in Brandenburg. Für den begrenzten Zeitraum ihrer Quarantäne werden die Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht weiter unterrichtet. Dafür gibt es Notfallpläne in den Schulen. Unter den Schülerinnen und Schülern in Quarantäne gibt es aktuell 583 positiv getestete Schülerinnen und Schüler (0,2 Prozent aller Schülerinnen und Schüler).

Quarantäne von Lehrkräften

Aus den Schulen wurden insgesamt 940 Quarantäne-Fälle von Lehrerinnen und Lehrern gemeldet, das sind 15 mehr als am Tag zuvor und entspricht einem Anteil von rund 3,9 Prozent aller 24.159 Lehrkräfte an Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft. Das heißt aber nicht automatisch, dass diese Lehrkräfte nicht für den Unterricht zur Verfügung stehen. Vielmehr werden sie für Distanzunterricht und andere Aufgaben eingesetzt und sind im Dienst. Unter den Lehrerinnen und Lehrern in Quarantäne sind 167 positiv getestete Lehrkräfte (rund 0,7 Prozent aller Lehrkräfte).

 

Geschlossene Schulen

Gestern waren 7 Schulen wegen Corona komplett geschlossen, das sind zwei weniger als am Tag zuvor und rund 0,8 Prozent aller 915 Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft. An 180 offenen Schulen waren 416 Lerngruppen* in Quarantäne.

* Lerngruppen sind in ihrer Größe (Zahl der Schülerinnen und Schüler) nicht definiert. Das kann eine ganze Klasse, aber auch eine Lerngruppe für bestimmte Unterrichtseinheiten sein.

 

Quellen:

  • Covid-19 Sonderabfrage im Schuldatenerhebungsportal ZENSOS
  • Blitzumfrage I an den Schulen zum Schuljahr 2020/21 vom 10.8.2020
  • Personalverwaltungsprogramm der staatlichen Schulämter APSIS vom 30.9.2020

Kindertagesstätten – Kitas

Eine strukturierte statistische Erfassung ist nicht möglich, da die Angaben ausschließlich auf den Meldungen der Kita-Träger beruhen, die in kommunaler oder freier Trägerschaft sind. Zu beachten ist auch, dass die Hortkinder (Hort=Kita) bereits in den Zahlen der Schulen enthalten sind, da Hortkinder die Schule besuchen.

Quarantäne von Kindern am 10.12.2020 (Donnerstag)

Nach den hier vorliegenden Meldungen waren insgesamt 2.266 Kinder in Quarantäne. Das entspricht einem Anteil vom 1,2 Prozent aller 184.996 in Kindertageseinrichtungen betreuten Brandenburger Kinder.

Quarantäne von Erzieherinnen und Erziehern

Nach den hier vorliegenden Meldungen waren insgesamt 388 Erzieherinnen und Erzieher in Quarantäne. Das entspricht einem Anteil von 1,7 Prozent aller 23.085 Erzieherinnen und Erziehern in Kindertageseinrichtungen.

Geschlossene Kitas

Nach den hier vorliegenden Meldungen waren 19 Kitas wegen Corona komplett geschlossen, das ist eine weniger als am Tag zuvor und entspricht knapp einem Prozent aller 1.958 Kitas. An 29 offenen Kitas waren einzelne Gruppen in Quarantäne.

 

Quellen:

  • Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bundesjugendstatistik vom 01.03.2020
  • Meldung der Landkreise und kreisfreien Städte gemäß Kindertagesstätten-Betriebskosten- und Nachweisverordnung, Stichtag 01.09.2020
  • Datenbank des MBJS, Stichtag 16.11.2020

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