Weißwasser. Im fünften Test der Vorbereitung sind die Lausitzer Füchse den Dresdner Eislöwen mit 3:5 unterlegen. 1.932 Zuschauer sahen in der Eisarena eine Partie, in der sich das Team nach Vereinsangaben von einem schwachen ersten Drittel deutlich erholte.
Dresden bestimmt den ersten Abschnitt
Die Gäste aus der Landeshauptstadt starteten druckvoll und setzten die Gastgeber früh unter Druck. Bereits in der zweiten Minute nutzte Sebastian Gorcik nach Vorlage von Tomas Sykora einen Konter zur Führung. Danach kamen die Weißwasseraner kaum aus der eigenen Zone; Ungenauigkeiten im Spielaufbau führten wiederholt zu Dresdner Gegenangriffen. Torhüter Anthony Morrone verhinderte in dieser Phase mehrfach einen höheren Rückstand. Im Kader fehlten Lane Scheidl und Bryan Lemos.
In der zehnten Minute erhöhte Ricardo Hendreschke nach einem Scheibenverlust an der Bande auf 2:0. Die Antwort folgte allerdings nur 17 Sekunden später: Connor Hannon zog hinter das Dresdner Tor und legte auf Adam Brady zurück, der zum 1:2 traf. An der Spielrichtung änderte das zunächst wenig, denn Dresden blieb bis zur ersten Pause die bestimmende Mannschaft.
Lausitzer Füchse steigern sich im Mitteldrittel
Nach der Pause fanden die Lausitzer Füchse deutlich besser in die Partie. Zwar stellte Sykora in der 29. Minute auf 3:1, doch kurz darauf erhielt Weißwasser die erste Überzahl des Abends. Brady verteilte die Scheibe stark, Christopher Theodore legte hinter dem Tor zurück, und Jacob Schmidt-Svejstrup traf per Direktschuss zum 2:3.
In der Folge erspielte sich die Mannschaft von Headcoach Christof Kreutzer ihre stärkste Phase. Unter anderem lief Kapitän Clarke Breitkreuz nach einem Konter frei auf das Tor zu, scheiterte jedoch an Janick Schwendener. Auch Brett Humberstone traf mit der Rückhand nur das Gestänge. Mit dem knappen Rückstand ging es in die zweite Pause.
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Zwei unglückliche Gegentore im Schlussdrittel
Das letzte Drittel begann in Unterzahl, doch die Füchse überstanden gleich mehrere Strafzeiten ohne Gegentreffer. Die Entscheidung fiel anschließend in zwei Situationen, die aus Sicht der Gastgeber unglücklich verliefen. In der 50. Minute wurde ein Schuss von Jacob Ficenec vor dem Tor abgefälscht und senkte sich bei verdeckter Sicht hinter Morrone ins Netz. In der 58. Minute rutschte ein Abpraller nach einem Abschluss von Oliver Granz über die Linie.
Danach wurde die Begegnung zunehmend körperlich. Nach mehreren Rudelbildungen sprachen die Schiedsrichter auf beiden Seiten Strafen aus, unter anderem gegen Humberstone und Adam Helewka. In der abschließenden Überzahl nahm Weißwasser zusätzlich den Torhüter vom Eis. Mit der Schlusssirene traf Breitkreuz nach Vorlage von Brady noch zum 3:5.
Brady war damit an allen drei Treffern beteiligt. Zwei davon fielen in Überzahl, während die Eislöwen ihre eigenen Powerplays nicht nutzten. Bei den Gästen stand mit Tom Knobloch ein ehemaliger Fuchs auf dem Eis; die Zuschauerzahl entsprach an diesem Abend dem Gründungsjahr des Clubs. Der Verein zog das Fazit, Dresden habe sich sehr scheibensicher präsentiert und Fehler im Aufbauspiel konsequent genutzt, während die eigene Mannschaft vor allem in Unterzahl konzentriert gearbeitet habe.
So geht es für die Lausitzer Füchse weiter
Vor dem Start der Hauptrunde stehen noch zwei Tests an, beide gegen die Eispiraten Crimmitschau: am Dienstag, 8. September, auswärts und am Freitag, 11. September, um 19:30 Uhr in der Eisarena Weißwasser. Zuvor hatten die Füchse ihre Vorbereitung unter anderem mit einem Turniersieg in Garmisch-Partenkirchen –>> zum Rückblick und der Heimpremiere gegen GKS Katowice –>> zum Vorbericht bestritten.
Um Punkte geht es ab dem 18. September 2026, wenn die Lausitzer Füchse zum Auftakt der DEL2-Hauptrunde den EV Landshut empfangen. Bis zum 7. März 2027 stehen 52 Spieltage auf dem Programm, darunter acht Sachsen-Derbys gegen Dresden und Crimmitschau.
© Foto: Lausitzer Füchse
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Red. / Presseinformation






