Ein Auffahrunfall auf der A4 hat am Freitagmorgen kurz vor der Anschlussstelle Bautzen-Ost einen Schaden von rund 60.000 Euro verursacht. Nach Angaben der Polizeidirektion Görlitz fuhr ein Transporter auf ein vorausfahrendes Gespann auf. Verletzt wurde niemand. Die Autobahn musste zeitweise voll gesperrt werden.
Auffahrunfall auf der A4 – Anhänger löst sich und blockiert die Fahrbahn
Der 34-jährige Fahrer eines Transporters war am frühen Freitagmorgen gegen 06:10 Uhr auf der A4 in Richtung Dresden auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Bautzen-Ost fuhr er aus bislang ungeklärter Ursache auf den vorausfahrenden Transporter mit Anhänger eines 48-Jährigen auf. Durch den Aufprall löste sich der Anhänger und kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Der 22-jährige Fahrer eines nachfolgenden Autos erkannte das zu spät und kollidierte mit dem Anhänger.
Verursacher ohne Fahrerlaubnis – A4 stundenlang eingeschränkt
Verletzt wurde bei dem Auffahrunfall auf der A4 niemand. Der Gesamtsachschaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf ungefähr 60.000 Euro. Der mutmaßliche Verursacher war nach Angaben der Beamten nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand zum Unfallzeitpunkt mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an, untersagte die Weiterfahrt und fertigte entsprechende Anzeigen.
Für die Unfallaufnahme musste die A4 in Richtung Dresden etwa eine Stunde voll und eine weitere Stunde halbseitig gesperrt werden.
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Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Bautzen
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Bautzen, Löbauer Straße: Der 66-jährige Fahrer eines Pkw Seat Altea touchierte am Freitagvormittag beim Einfahren in eine Parklücke auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes an der Löbauer Straße in Bautzen den ordnungsgemäß abgestellten Pkw Mitsubishi Spacestar einer 76-jährigen Fahrzeugführerin. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von ungefähr 3.500 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Während der Unfallaufnahme nahmen die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des deutschen Verursachers wahr. Ein Atemalkoholtest ergab etwa 1,5 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an, untersagten die Weiterfahrt und fertigten eine entsprechende Anzeige. Die Bautzener Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs.
Bautzen, Dresdener Straße: Der 34-jährige Fahrer eines Pkw Hyundai i30 befuhr am späten Freitagnachmittag den Parkplatz eines Einkaufsmarktes an der Dresdener Straße in Bautzen. Zur gleichen Zeit verließ ein 18-jähriger Fahrer mit seinem Pkw Suzuki Liana eine Parklücke. Obwohl beide Fahrer langsam gefahren sein wollen, kam es zum Zusammenstoß, bei dem ein Gesamtsachschaden von ungefähr 3.000 Euro entstand. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Beamten beim deutschen Fahrer des Hyundai Hinweise, die auf körperliche Mängel schließen ließen. Er selbst gab an, Medikamente eingenommen zu haben. Ein freiwilliger Vortest auf Betäubungsmittel reagierte positiv auf Amphetamin/Metamphetamin und Opiate. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an, untersagten die Weiterfahrt und fertigten eine entsprechende Anzeige.
Burkau-Bernsdorf: Der 64-jährige Fahrer eines Pkw Mazda CX-5 befuhr am Freitagnachmittag die S 94 aus Richtung Burkau kommend in Richtung Bernsdorf. Aus bislang noch nicht geklärter Ursache kam er mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr. Der 58-jährige Fahrer eines entgegenkommenden Lkw MAN konnte durch Ausweichen einen Frontalzusammenstoß verhindern. Trotzdem kam es zu einer seitlichen Kollision beider Fahrzeuge, bei der Sachschaden in Höhe von ungefähr 1.500 Euro entstand. Zeugen gaben an, dass der deutsche Verursacher bereits vor dem Unfall eine auffällige, zum Teil gefährliche, Fahrweise zeigte. So fuhr er in Schlangenlinien bzw. bremste und beschleunigte ohne erkennbaren Grund. Ein hinzugerufener Rettungswagen lieferte den 64-Jährigen aufgrund gesundheitlicher Beschwerden in ein Krankenhaus ein. Diese körperlichen Mängel könnten als Unfallursache in Frage kommen, so dass die Polizei wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
Mortka: Zwei Radfahrer befuhren am Freitagnachmittag den Radweg zwischen Koblenz und Mortka. Vor einer Baustelle in der Höhe des Ortseingangs Mortka bremste der führende 37-jährige Radfahrer ab. Seine 38-jährige, hinter ihm fahrende, Begleiterin erkannte das zu spät und fuhr auf ihn auf. Dadurch stürzte sie und verletzte sich leicht. Der Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 200 Euro.
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Red. / Presseinformation



