Die Polizei bittet nach einem Betrugsfall in Finsterwalde um Hinweise zu einem bislang unbekannten Mann. Wie die Polizei mitteilte, soll sich der Täter im vergangenen Jahr telefonisch als Polizist ausgegeben und eine Seniorin um Schmuck und Bargeld gebracht haben. Nun wurde auf gerichtlichen Beschluss ein Phantombild veröffentlicht.
Falscher Polizist brachte Seniorin um Wertsachen
Nach Angaben der Polizei erhielt eine Frau am 30. Juni 2024 einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Dieser behauptete, Einbrecher hätten es auf die Wertsachen der Frau abgesehen. Gleichzeitig bot der Mann an, Schmuck und Bargeld zur Überprüfung und sicheren Verwahrung entgegenzunehmen.
Bei einem späteren persönlichen Treffen übergab die Geschädigte dem Unbekannten schließlich Schmuck und Bargeld. Erst später wurde der Betrug bemerkt.
Wie die Polizei weiter mitteilte, konnte anhand der Aussagen der Frau inzwischen ein Phantombild des mutmaßlichen Täters erstellt werden. Dieses wurde nun auf gerichtlichen Beschluss veröffentlicht.
Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung und bittet um Hinweise
Der gesuchte Mann wird laut Polizei wie folgt beschrieben:
• etwa 40 bis 50 Jahre alt
• ungefähr 175 Zentimeter groß
• dunkle Haare mit grauen Schläfen
• ortsüblicher Dialekt
• blaue Brille
Die Polizei fragt nun, wer die abgebildete Person erkennt oder Hinweise zu ihrer Identität beziehungsweise zum aktuellen Aufenthaltsort geben kann.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Elbe-Elster in Finsterwalde unter der Telefonnummer 03531-7810 entgegen. Alternativ können sich Zeugen an jede andere Polizeidienststelle wenden oder das Hinweisportal der Polizei Brandenburg nutzen.
Weitere Polizeimeldungen aus Elbe-Elster:
Finsterwalde: Seit dem Sonntag ermittelt die Polizei wegen einer Auseinandersetzung im Stadtpark. Mehrere Zeugen hatten gegen 21:20 Uhr den Notruf gewählt, weil sich rund 20 Personen prügelten. Beim Eintreffen der Beamten hatten sich alle Beteiligten entfernt, die Polizei suchte das Stadtgebiet ab, befragte die Zeugen und sichtete gefertigte Videoaufnahmen der Auseinandersetzung. Dadurch konnten elf Beteiligte zwischen 15 und 21 Jahren unterschiedlicher Nationalitäten ermittelt werden. Die Polizei stellte eine Schreckschusswaffe und mehrere Schlagwerkzeuge sicher, die nach ersten Erkenntnissen bei der Auseinandersetzung genutzt worden waren. Im Rahmen der Ermittlung wurde außerdem auf staatsanwaltschaftliche Anweisung eine Wohnung durchsucht. Die gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zu Anlass und Ablauf des Geschehens dauern an.
Gröden, Bad Liebenwerda: Zu einem Auffahrunfall kam es am Dienstagmorgen um 09:25 Uhr in der Riesaer Straße in Bad Liebenwerda. Dabei blieben die Fahrer unverletzt und die beiden involvierten MERCEDES-PKW fahrbereit. Geschätzt wurde der durch den Unfall entstandene Schaden auf etwa 3.000 Euro.
Sonntagabend um 21:20 Uhr wurde der Polizei ein Unfall zwischen Birkwalde und Goßmar gemeldet. Hier wurde ein Radfahrer von einem flüchtigen PKW angefahren, sodass der Radfahrer stürzte und sich dabei verletzte. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Mann alkoholisiert war, was ein Atemalkoholtest mit dem Ergebnis von 3,1 Promille bestätigte. Der Radfahrer wurde für eine beweissichernde Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht, nachdem die Rettungskräfte seine Verletzungen vor Ort behandelt hatten. Der Unfallhergang wird geprüft.
Zu einem Unfall auf einem Parkplatz in der Ludwig-Erhard-Straße in Massen wurde die Polizei am Samstagabend um 17:32 Uhr gerufen. Hier waren beim Ausparken ein PKW KIA und ein RENAULT aneinandergeraten. Die Fahrer trugen dabei keine Verletzungen davon und konnten die Fahrt fortsetzen. Der durch den Unfall entstandene Schaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.
Am Samstag um 09:10 Uhr wurde die Polizei zu einem Unfall in den Nordring in Bad Liebenwerda gerufen, in den ein PKW RENAULT und ein VW verwickelt waren. Es gab keine Verletzten und die PKW blieben fahrbereit. Der Unfallschaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro.
Am Freitagmittag gerieten in der Pulsnitzstraße in Gröden zwei PKW wegen einer missachteten Vorfahrt aneinander. Die Fahrer des SKODA und des MERCEDES blieben unverletzt und konnten ihre Fahrt fortsetzen. Die Schadenshöhe beträgt ca. 5.000 Euro.
Polizeibeamte wurden am Freitagmittag zu einem Unfall in die Mittelstraße in Bad Liebenwerda gerufen. Hier waren ein PKW TOYOTA und ein VW miteinander kollidiert, wobei beide Fahrerinnen die Fahrt unverletzt fortsetzen konnten. Der Schaden liegt bei etwa 5.000 Euro.
Zwei PKW waren am Freitagmittag um 14:40 Uhr in der Dorfstraße in Gröbitz in einen Unfall verwickelt, bei dem niemand verletzt wurde. Der beteiligte VW-Transporter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt rund 7.000 Euro.
Plessa: Sonntagmorgen um 05:00 Uhr kollidierte auf der Landesstraße 592 zwischen Gröden und Plessa-Süd ein Reh mit einem PKW. Dabei verendete das Reh, aber der Fahrer des PKW blieb unversehrt. Auch sein BMW blieb fahrbereit. Der Schaden durch die Kollision liegt bei rund 5.000 Euro.
Freitagabend um 23:00 Uhr wurde der Polizei ein Wildunfall auf der Landesstraße 621 zwischen Döllingen und Plessa gemeldet. Ein Wildschwein war hier mit einem PKW kollidiert, wobei das Wild flüchtete. Der Fahrer blieb unverletzt und sein HYUNDAI mit einem auf etwa 4.000 Euro geschätzten Schaden fahrbereit.
Lichterfeld-Schacksdorf: Die Leitstelle wurde am Dienstagmittag um 11:10 Uhr über einen Brand an der Bundesstraße 96 in der Nähe von Lieskau informiert. Hier war eine 200 Quadratmeter große Waldfläche auf unbekannte Weise in Brand geraten, den die Feuerwehr löschte. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Doberlug Kirchhain: Am Sonntagnachmittag kam es in der Bahnhofstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorrad auf einen PKW auffuhr, der nach links abbiegen wollte. Dabei verletzte sich der 72-jährige Motorradfahrer und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Die Fahrbahn war aufgrund des Unfalls zwischenzeitlich gesperrt. Der Schaden durch die Kollision beträgt rund 5.000 Euro.
B101, Uebigau-Wahrenbrück: Auf der Bundesstraße 101 bei Beutersitz kam es infolge eines Unfalls zwischen einem PKW und einem KRAD am Samstagnachmittag zur Vollsperrung. Ein SKODA und eine YAMAHA waren hier beim Abbiegen miteinander kollidiert. Der dabei verletzte 55-jährige KRAD-Fahrer musste zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden. Sein Motorrad wurde zur Eigentumssicherung abgeschleppt. Der Schaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt.
Finsterwalde: In der Kirchhainer Straße wurde am Samstag um 11:45 Uhr ein Fahrradfahrer von einem PKW angefahren. Der 25-jährige Radfahrer wurde dabei leicht verletzt und zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Schadenshöhe durch den Zusammenstoß beträgt rund 1.000 Euro.
Herzberg: In der Alten Prettiner Straße stellten Beamte am Freitagabend um 18:15 Uhr einen PKW-Fahrer fest, dem die erforderliche Fahrerlaubnis bereits gerichtlich entzogen wurde und bei dem ein Drogenvortest positiv auf Cannabis reagierte. Der Fahrer des HYUNDAI musste zu einer beweissichernden Blutentnahme ins Krankenhaus und die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.
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Red. / Polizeimeldung




