An der Doppelspitze der kommunalen ASG Spremberg GmbH steht Anfang 2027 ein Wechsel an. Die langjährige kaufmännische Geschäftsführerin Petra Axel geht in den Ruhestand, ihre Nachfolge tritt nach Angaben des Unternehmens Dr. Maria Marquardt an.
Wechsel an der Spitze der ASG Spremberg
Petra Axel scheidet zum 31. Januar 2027 aus der Geschäftsführung der ASG Spremberg aus. Ihre Nachfolgerin Dr. Maria Marquardt wird zum 1. Februar 2027 berufen. Beschlossen haben das nach Angaben des Unternehmens die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat am 15. Juni 2026. Axel ist zugleich Geschäftsführerin des Zweckverbandes Industriepark Schwarze Pumpe. Auch diese Funktion übernimmt künftig ihre Nachfolgerin. Die ASG Spremberg ist eine kommunale Gesellschaft; an der Doppelspitze stehen eine kaufmännische und eine technische Geschäftsführung. Mit der frühzeitigen Entscheidung schafft das Unternehmen nach eigenen Angaben Klarheit über die künftige Leitung.
Technische Geschäftsführung bleibt unverändert
Während die kaufmännische Leitung neu besetzt wird, bleibt die technische Geschäftsführung bestehen. Technischer Geschäftsführer der ASG Spremberg ist und bleibt nach Angaben des Unternehmens Roland Peine. Damit ändert sich nur eine der beiden Positionen an der Doppelspitze.
Marquardt kommt aus der Stadtverwaltung Cottbus
Dr. Maria Marquardt war bislang Projektmanagerin in der Stadtverwaltung Cottbus und dort insbesondere für das Net Zero Valley Lausitz zuständig. Für die Stadt koordiniert sie dieses länderübergreifende Vorhaben und führt seit dem Weggang von Markus Niggemann zudem den Bereich Wirtschaft der Stadt Cottbus kommissarisch. Dafür war sie zuletzt unter anderem auf einer Delegationsreise in Australien, um Erfahrungen anderer Kohleregionen für die Lausitz auszuwerten. Mit ihr wechselt damit eine Fachfrau mit Bezug zu den Strukturwandel-Themen der Region in die Geschäftsführung des kommunalen Unternehmens. Das Net Zero Valley Lausitz gehört zu den Vorhaben, mit denen die Region klimaneutrales Wirtschaften vorantreiben will. Welche Schwerpunkte die neue Geschäftsführerin setzen wird, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen.
Übergang wird frühzeitig vorbereitet
Der Wechsel wird nach Angaben der ASG Spremberg bereits jetzt vorbereitet. In den kommenden Monaten sollen die bisherige Geschäftsführerin und ihre Nachfolgerin eng zusammenarbeiten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Da der Wechsel mehr als ein halbes Jahr im Voraus feststeht, bleibt für die Einarbeitung ausreichend Zeit. Weitere Informationen stellt das Unternehmen auf seiner Internetseite bereit.
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Red. / Presseinformation







