Auf der A15 bei Roggosen kam es am gestrigen Sonntag zu einem Verkehrsunfall. Eine Autofahrerin prallte bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen mit nach Polizeiangaben unangepasster Geschwindigkeit gegen die Schutzplanke. Die 28-Jährige blieb dabei unverletzt, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden in Höhe von mindestens 40.000 Euro.
Unfall auf der A15 bei Roggosen sorgt für Verkehrseinschränkungen
Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei wurden am Sonntag kurz vor 17:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 15 alarmiert. Der Unfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Roggosen und Forst in Fahrtrichtung Grenze. Nach Angaben der Polizei war eine Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug in die Schutzplanke geprallt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die 28-jährige Fahrerin offenbar die winterlichen Fahrbahnverhältnisse unterschätzt und war mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs. In der Folge verlor sie die Kontrolle über den Wagen und kollidierte mit der Schutzeinrichtung am Fahrbahnrand.
Fahrerin bleibt unverletzt – Schutzplanke stark beschädigt
Entgegen erster Vermutungen blieb die Fahrerin bei dem Unfall unverletzt. Dies ergab die Untersuchung durch die Rettungskräfte direkt an der Unfallstelle. Eine medizinische Weiterbehandlung war demnach nicht erforderlich.
Durch den Aufprall wurde die Schutzplanke erheblich beschädigt. Nach Angaben der Polizei wurden insgesamt sechs Felder sowie fünf Pfosten der Schutzeinrichtung zerstört. Aufgrund der Trümmerteile auf der Fahrbahn musste die Feuerwehr eingesetzt werden, um das Trümmerfeld zu beräumen und die Verkehrssicherheit wiederherzustellen.
Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 40.000 Euro geschätzt. Das beteiligte Fahrzeug war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst von der Autobahn entfernt werden.
Autobahn zeitweise gesperrt – Stau bis in die Abendstunden
Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Bergungsarbeiten sowie der Reinigung der Fahrbahn kam es zu zeitweiligen Sperrungen der Autobahn in Richtung Grenze. Diese Maßnahmen führten bis etwa 19:00 Uhr zu Verkehrsbehinderungen und einem Rückstau auf der A15.
Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus & Spree-Neiße:
Cottbus: Einbrecher haben am Wochenende in einer medizinischen Einrichtung an der Leipziger Straße ihr Unwesen getrieben. Wie der Polizei am Sonntagmorgen angezeigt wurde, waren Täter in das Haus eingedrungen und haben Innenräume durchwühlt. Entwendet wurden hierbei Bargeld und ein Computer. Die entstandenen Sachschäden wurden mit rund 5.000 Euro angegeben. Kriminaltechniker sicherten am Ort des Geschehens Spuren und leiteten weiterführende Ermittlungen ein.
Cottbus: Auf der Burger Chaussee sind am Sonntag gegen 14:00 Uhr zwei PKW VW zusammengestoßen. Verletzt wurde dabei niemand. Die Schäden an den beiden weiter fahrbereiten Autos summierten sich jedoch auf rund 7.000 Euro.
Cottbus: Auf der Limberger Straße sind am Montagmorgen eine PKW FIAT und ein MERCEDES zusammengestoßen. Folgen des Vorfahrtfehlers sind Sachschäden von über 10.000 Euro an den nicht mehr fahrbereiten Autos. Die Insassen blieben unverletzt.
Kolkwitz: Am Bahnübergang in der Bahnhofstraße ist am Sonntagmittag ein PKW AUDI gegen die Schrankenanlage gefahren. Verletzt wurde dabei niemand und auch die Schranke blieb funktionstüchtig. Die Sachschäden belaufen sich auf rund 3.000 Euro.
Fehrow: Zwischen Fehrow und Striesow ist am Sonntag gegen 13:00 Uhr ein Reh vor einen PKW TOYOTA gelaufen. Durch den Zusammenstoß wurde das Tier tödlich verletzt. An dem weiter fahrbereiten Auto entstanden Schäden von rund 5.000 Euro. Die Fahrerin blieb unverletzt.
Guben: Ermittlungen wegen einer Verkehrsunfallflucht haben Polizisten am Montagmorgen gegen 06:15 Uhr eingeleitet. An der Cottbuser Straße war ein PKW OPEL auf ein weiteres Auto aufgefahren. Der „Corsa“ wurde dabei so stark beschädigt, dass er im Anschluss abgeschleppt werden musste. Da der zweite Unfallbeteiligte nach dem Zusammenstoß einfach weitergefahren war, wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet. Die Höhe der Sachschäden an dem OPEL wurden mit rund 5.000 Euro beziffert.
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Red. / Presseinformation








