Der frühere Landesbischof Markus Dröge stellt am Mittwoch, 4. November, in Guben sein Buch „Im Geist der Zuversicht“ vor. Die Buchvorstellung gehört zur Reihe „Gubener Gespräche – Kirche findet Stadt“ und beginnt um 19 Uhr im Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke. Der Eintritt ist frei.
Markus Dröge knüpft an Moltmanns Theologie der Hoffnung an
Das Buch mit dem Untertitel „Wie wir die Geschichte der Hoffnung weiterschreiben können“ ist im April 2026 im Radius-Verlag Stuttgart erschienen. Markus Dröge war Landesbischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Er knüpft darin an das Werk „Theologie der Hoffnung“ von Jürgen Moltmann an, das nach Angaben der Veranstalter 1974 erschienen ist und Theologiegeschichte geschrieben hat.
Die Veranstalter halten das Buch für einen wesentlichen Beitrag zu den globalen Problemlagen von heute. In einer Zeit zunehmender Verunsicherung durch weltpolitische Ereignisse und gespaltener Gesellschaften brauche es eine neue Zuversicht für das Leben. „Nur wer realistisch Zuversicht gewinnen kann, der wird sich auch für das Leben engagieren“, heißt es in der Pressemitteilung des Ökumenischen Stadtkonvents Guben.
Buchvorstellung im Weiten Raum des Naëmi-Wilke-Stifts
Markus Dröge spricht im „Weiten Raum“ des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke in der Dr.-Ayrer-Straße 1-4. Für die Kosten der Veranstaltung wird am Ausgang um eine Spende gebeten.
Die Gubener Gespräche sind ein Projekt der Stadtökumene christlicher Gemeinden Guben. Beteiligt sind laut Plakat die Evangelische Kirchengemeinde Region Guben, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Guben, die römisch-katholische Pfarrgemeinde „St. Trinitas“, die Heilsarmee Guben und die Selbständige Evangelisch-Lutherische Gemeinde des Guten Hirten.
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