Der Herbst im Spreewald fängt an, wenn es nach den Sommerferien ruhiger wird – und für viele ist das die beste Zeit. Der Tourismusverband wirbt für die Saison mit leeren Fließen, rastenden Kranichen und regionaler Küche.
200 Kilometer Wasserwege ohne Gedränge
Der Herbst im Spreewald hat einen praktischen Vorteil: Auf den über 200 Kilometern befahrbarer Wasserwege ist deutlich weniger los als im Sommer. Unterwegs sein kann man mit Kanu, Canadier oder Stand-up-Board – oder klassisch im Kahn, den ein Fährmann staakt.
An Land führen Wanderwege und Radrouten durch die bunte Landschaft, darunter der rund 250 Kilometer lange Radweg „Sorbische Impressionen“.
Die Kraniche rasten hier zu Hunderten
Die auffälligste Herbsterscheinung ist gefiedert. Kraniche rasten zu Hunderten in der Region, bevor sie weiterziehen; dazu kommen weitere Vogelbeobachtungspunkte im Biosphärenreservat. Wer Glück hat, hört sie, bevor er sie sieht.
Geführte Angebote ergänzen das Programm: Pilzwanderungen, Rangertouren und Wildkräuterspaziergänge gehören zum Herbstprogramm der Region.
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Karpfen, Kaffee und ein Gang in die Sauna
Kulinarisch ist die Jahreszeit ohnehin gesetzt: Der Peitzer Karpfen hat Saison, dazu kommen Spreewälder Gerichte in Biergärten und Cafés. Wenn das Wetter kippt, bieten sich Thermen und Saunen an.
Auch für Familien gibt es eigene Angebote, vom Herbstabenteuer für Kinder und Jugendliche bis zu Museen und Ausflugszielen, die bei Regen funktionieren.
Der Herbst im Spreewald ist planbar
Anders als im Hochsommer braucht es im Herbst im Spreewald selten eine
Reservierung Wochen im Voraus – bei Kahnfahrten und geführten Touren lohnt ein Anruf trotzdem, weil die Fahrpläne dünner werden.
Informationen zu Touren, Gastgebern und Terminen bündelt der Tourismusverband Spreewald mit Sitz in Vetschau auf seiner Internetseite.
Die ruhige Zeit hat ihren eigenen Reiz
Der Herbst im Spreewald ist auch die Jahreszeit, in der die Region wieder
den
Einheimischen gehört: weniger Boote auf den Fließen, kurze Wartezeiten an den
Kahnabfahrten, freie Tische in den Gaststätten.
Wer schon einmal im Nebel über ein Fließ gefahren ist, weiß, dass die
Landschaft dann anders wirkt als im Hochsommer – stiller, enger und mit
deutlich mehr Vogelstimmen im Hintergrund.
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Red. / Presseinformation








