Wer Gebäude nach dem Abriss einfach entsorgt, verschenkt Rohstoffe und Klimapotenzial – genau hier setzt die Arbeit von Prof. Angelika Mettke an. Die BTU-Wissenschaftlerin erforscht seit über 30 Jahren, wie sich Bauteile aus abgerissenen Gebäuden weiterverwenden lassen. In Kolkwitz wird ihre Forschung nach Angaben der BTU Cottbus-Senftenberg gerade praktisch sichtbar.
60 Betonplatten aus Großräschen für Kolkwitz
Am Vereinshaus aus dem Jahr 2009 entsteht ein zweigeschossiger Anbau aus gebrauchten Betonelementen: Rund 60 Platten stammen aus einem teilrück- und umgebauten Wohnblock im nahen Großräschen – einige bis zu sechs Meter lang und knapp sechs Tonnen schwer. Zusätzlich entstehen im Eingangsbereich ein Tickethaus und eine Garage für zwei Kleinbusse aus 21 weiteren gebrauchten Betonelementen.
Ressourcen schonen, Emissionen senken, bezahlbar bauen
Das Projekt zeigt beispielhaft, wie regionale Forschung praktische Antworten auf große Fragen liefert: Ressourcen schonen, Emissionen senken und nachhaltiges Bauen zugleich bezahlbar halten. Für Mettke beginnt die Lösung nicht bei neuen Materialien, sondern bei einem neuen Blick auf das, was längst vorhanden ist. Die komplette Meldung gibt es bei der BTU Cottbus-Senftenberg.
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