Beim Erlebnistag im Schloss und Festung Senftenberg werden 200 Jahre Fahrradgeschichte lebendig.
Die Freiheit liegt nicht zuletzt auf dem Sattel des Fahrrades. Und der geliebte Drahtesel kann bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken! Mit dem Laufrad von Karl Friedrich Drais fing 1817 alles an, wo heute Rennrad oder E-Bike mobil machen. Gesundheit, Mobilität und Freizeit, die Sonderausstellung im Museum Schloss und Festung Senftenberg lädt zu einer spannenden Reise durch 200 Jahre Kulturgeschichte auf zwei Rädern ein. Beim letzten „Erlebnistag im Fahrradschloss“ am Sonntag, 06. September 2015 lädt das Senftenberger Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Besucher dazu ein, die historischen Zweiräder genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei der interaktiven Führung, die um 15 Uhr startet, erfahren die Gäste Kurioses und Wissenswertes aus 200 Jahren Fahrradgeschichte. Sie entdecken nicht nur, wie der Drahtesel auf die Straße kam, sondern vergleichen, wie Schaltung, Reifen oder Antrieb damals und heute funktioniert haben und erfahren, warum eine Runde auf dem Rad nicht nur gesund ist, sondern auch glücklich macht. Natürlich dürfen die Gäste auch Höhenluft schnuppern und sich auf den Sattel des Hochrades wagen.
Von 14 Uhr bis 17 Uhr ist der große Fahrrad-Parcours geöffnet, an dem verschiedene Gefährte – vom exzentrischen „Berg-und-Tal“-Rad, über ein Minifahrrad bis zum Rad das vorn und hinten lenkt, ausprobiert werden dürfen.
Achtung: Ein eigener Helm muss für den Radparcours mitgebracht werden.
Bild: Ungewöhnliche Räder lassen auf 200 Jahre Fahrradgeschichte zurückblicken: Tricycle, ca. 1890
Foto: MuseumOSL
Quelle: Landkreis Oberspreewald-Lausitz




