Der Lausitzer Rennfahrer Henry Clausnitzer hat beim Finale der Gulf ProCar Series in Dubai ein beeindruckendes Debüt gefeiert. Der Fahrer aus Schipkau sicherte sich dabei gleich zwei Siege im Porsche Cayman GT4. Trotz wechselhafter Wetterbedingungen behielt er die Kontrolle und setzte sich gegen die Konkurrenz durch. Das Rennen fand am 10. und 11. April 2026 auf dem Dubai Autodrome statt. Clausnitzer gelang damit ein erfolgreicher Einstand im internationalen GT-Sport.
Debütsieg für Clausnitzer in Dubai
Beim Saisonfinale der Gulf ProCar Series am 10. und 11. April 2026 auf dem Dubai Autodrome hat der Lausitzer Rennfahrer Henry Clausnitzer einen erfolgreichen Einstand im GT-Sport gefeiert. Der Fahrer aus Schipkau trat erstmals, so WF Racing, im Porsche Cayman GT4 an und konnte sich direkt mit zwei Siegen behaupten.
Das Rennen wurde im sogenannten „National“-Layout ausgetragen. Clausnitzer startete für das Team Big Red Racing, das mit WF Racing kooperierte. Bereits im Qualifying setzte er ein Ausrufezeichen und sicherte sich die Pole-Position sowohl in der Gesamtwertung als auch in der GT4-Klasse.

Schwierige Bedingungen fordern Fahrer
Das Rennwochenende stand unter besonderen Vorzeichen. Für Dubai ungewöhnliche Wetterbedingungen mit wechselhaften Verhältnissen und Regenschauern sorgten für zusätzliche Herausforderungen. Die Strecke war zeitweise feucht, trocknete jedoch im Verlauf der Rennen wieder ab.
Im ersten Rennen am Samstagmorgen gelang Clausnitzer ein kontrollierter Start von der Pole-Position. Trotz Druck durch die Konkurrenz, insbesondere durch Nick Wiltshire im TCR-Fahrzeug, blieb er fehlerfrei. Mit zunehmender Trockenheit der Strecke konnte er seinen Vorsprung ausbauen und sich den Sieg sichern.
Auch im zweiten Rennen spielte das Wetter eine entscheidende Rolle. Ein erneuter Regenschauer vor dem Start machte die Bedingungen anspruchsvoll. Viele Fahrer setzten auf Slicks, in der Erwartung schnell abtrocknender Strecke. Clausnitzer blieb nach Angaben seines Teams ruhig und konzentriert. Während einige Konkurrenten Fehler machten, hielt er seinen Porsche stabil auf der Strecke und arbeitete sich zurück an die Spitze.

Starke Leistung im internationalen Umfeld
Im Verlauf des Rennens fand Clausnitzer laut eigener Aussage den passenden Rhythmus und konnte die Bedingungen Runde für Runde besser einschätzen. Schließlich übernahm er erneut die Führung und sicherte sich auch im zweiten Lauf den Gesamtsieg sowie den Klassensieg in der GT4-Kategorie.
„Es kam darauf an, den richtigen Rhythmus zu finden und das Auto im Grenzbereich zu kontrollieren“, erklärte Clausnitzer im Anschluss an das Rennen laut WF Racing. Besonders hob er die Zusammenarbeit mit dem Team Big Red Racing hervor.
Mit seinem erfolgreichen Debüt unter anspruchsvollen Bedingungen sammelt der Lausitzer wichtige Erfahrungen im internationalen Motorsport. Laut WF Racing soll diese Leistung eine Grundlage für weitere Einsätze im GT-Rennsport bilden.
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Red. / Presseinformation




