Vor wenigen Tagen begann für die Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Stadtverband Cottbus e.V. die Einsatzsaison. Bis in den Herbst hinein werden sie bei zahlreichen Veranstaltungen am, im und auf dem Wasser für Sicherheit sorgen. Da kommt es ganz recht, dass am 09. Mai der feierliche Abschluss des Rettungsschwimmerlehrgangs stattfand. Leider bleiben dem Verein nur selten externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das Lehrgangsende hinaus erhalten.
Die erste Absicherung des Jahres war die Cottbuser Langstreckenregatta, welche von der Abteilung Kanu des ESV Lok RAW Cottbus e.V. veranstaltet wurde. Das Jahr hält noch weitere zahlreiche große Aufgaben im Bereich der Einsatzabsicherungen für die Cottbuser Rettungsschwimmer bereit. Neben den Wasserfestspielen an der Talsperre Spremberg stehen voraussichtlich auch die wasserseitigen Absicherungen des Feel- und Artlake-Festivals (beide Bergheider See) auf dem Jahresplan. Daneben finden viele kleinere Absicherungen, wie zum Beispiel die Drachenbootregatten in Cottbus, statt. Viel zu tun für ein rund 25-köpfiges Team. Der heute beendete Rettungsschwimmerlehrgang soll nicht nur Schwimmer zu Rettungsschwimmern ausbilden sondern auch für die Arbeit der DLRG werben und zu deren Unterstützung aufrufen.
Dafür trainierten während der vergangenen zehn Wochen rund 26 Cottbuserinnen und Cottbuser ihre schwimmerischen Fähigkeiten und erlernten Grundlagen der ersten Hilfe. Im Fokus standen jedoch Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich des Rettungsschwimmens. Dazu zählen mitunter die sogenannten Befreiungsgriffe (notwendig, wenn man im Wasser von einer verunfallten Person umklammert wird), Transportgriffe (zur schwimmerischen Rettung einer Person) sowie das Retten mit Hilfsmitteln, wie zum Beispiel dem Rettungsball / Rettungsring.
Steffen Zernick, Lehrgangsleiter und Vorsitzender der DLRG SV Cottbus e.V., freute sich über die erfolgreiche Abnahme von 26 Prüfungen für das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber: „Der Lehrgang konnte wieder mit einer überaus positiven Bilanz beendet werden. Mehr als zehn Ausbilderinnen und Ausbilder unterstützten tatkräftig am Beckenrand und sorgten so für einen erfolgreichen Lehrgangsabschluss.“ Neben der Euphorie zeigt sich Steffen Zernick auch ein wenig nachdenklich. „Leider bleiben aus den Lehrgängen nur wenige externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der DLRG aktiv. Für die Aufgaben, die uns über kurz oder lang bevorstehen, benötigen wir jeden aktiven Rettungsschwimmer und jede aktive Rettungsschwimmerin. Darum möchte ich auch auf diesem Weg einmal meinem gesamten Team im Verein danken – vom Trainer am Beckenrand bis hin zur Einsatzkraft im aktiven Einsatz. Dieses Team zu erweitern und gut auszubilden – das ist eine unserer wichtigsten Aufgaben.“
pm






