50 Jahre Hautklinik in Hoyerswerda
Das Lausitzer Seenland Klinikum hat in der vergangenen Woche das 50-jährige Jubiläum seiner Hautklinik in Hoyerswerda begangen. Wie das Klinikum in einer Pressemitteilung mitteilte, fand dazu eine Feierstunde mit zwei Fachvorträgen statt. Nach der Begrüßung durch Geschäftsführerin Juliane Kirfe richtete auch Hoyerswerdas Bürgermeister Mirko Pink ein Grußwort an die Gäste. Durch das Programm führte Chefarzt Dr. med. Kim Christian Heronimus.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein historischer Rückblick auf die Entwicklung der Klinik. Diese wurde laut Angaben des Klinikums im Jahr 1976 durch Dr. med. Dietmar Stoermer gegründet, damals noch am Standort Uhyst. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich daraus die heutige Klinik für Dermatologie und Allergologie am Lausitzer Seenland Klinikum in Hoyerswerda. Anhand dieses Rückblicks wurde auch die medizinische Entwicklung der vergangenen 50 Jahre deutlich.
Medizinische Entwicklung und heutiges Leistungsspektrum
Nach Angaben des Klinikums prägt heute ein breites Spektrum moderner Behandlungsmethoden die Arbeit der Hautklinik. Dazu zählen insbesondere Therapien bei Hautkrebserkrankungen sowie spezialisierte Verfahren zur plastischen Rekonstruktion und Hautabdeckung. Die Klinik arbeite dabei auf einem Niveau, das sich an universitären Standards orientiere. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung bedankte sich Chefarzt Heronimus bei Wegbegleitern und Unterstützern sowie ausdrücklich beim gesamten Team der Klinik. Für den Gründer Dr. med. Dietmar Stoermer, der an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte, nahm seine Tochter stellvertretend Glückwünsche und einen Blumenstrauß entgegen.
Fachvorträge und Austausch unter Experten
Im Anschluss an die Feierstunde folgten zwei Fachvorträge. Priv.-Doz. Dr. Barbara Hermes, ehemalige Chefärztin des Vivantes Klinikums im Friedrichshain in Berlin, sprach über die Entwicklung der Dermatologie im Wandel der Zeit. Danach referierte Prof. Dr. med. Friedegund Meier, Leiterin des Hauttumorzentrums der Universitätshautklinik Dresden, über die Entwicklung der Dermato-Onkologie.
Struktur und Leistungen des Klinikums
Das Lausitzer Seenland Klinikum ist nach eigenen Angaben ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und gliedert sich in 14 Fachabteilungen sowie zwei Institute. Es ist als Unfallkrankenhaus eingestuft und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit dem Jahr 2002 fungiert das Klinikum zudem als Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden.
Angeschlossen ist eine Medizinische Berufsfachschule mit rund 150 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen im Klinikum 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich werden nach Angaben des Hauses mehr als 17.000 Patientinnen und Patienten stationär sowie rund 25.000 ambulant behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer lag im Jahr 2025 bei 5,2 Tagen. Über 800 Mitarbeitende sind im Klinikum beschäftigt, mehr als 1.000 im gesamten Konzern.
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Red. / Presseinformation
Bild: LSK Schweitzer




