In Jeßnigk bei Schönewalde sind in der vergangenen Nacht zwei Telefonmasten umgestürzt und haben für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Anwohner wurden durch laute Geräusche geweckt und entdeckten die beschädigten Masten auf der Straße. Nach Angaben der Polizei könnte ein LKW den Schaden verursacht haben und anschließend geflüchtet sein. Die Straße war kurzfristig blockiert, wurde aber noch in der Nacht wieder freigeräumt. Die Polizei ermittelt nun wegen Unfallflucht.
Unfall in Jeßnigk: Telefonmasten stürzen um
In den frühen Morgenstunden des Mittwochs ist es im Schönewalder Ortsteil Jeßnigk zu einem ungewöhnlichen Einsatz gekommen. Wie aus einer Pressemitteilung der Polizei hervorgeht, wurden Einsatzkräfte gegen 03:00 Uhr alarmiert, nachdem Anwohner durch laute Geräusche aufgeschreckt wurden.
Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei Telefonmasten umgestürzt waren und quer auf der Straße lagen. Die genaue Ursache ist derzeit noch unklar, jedoch geht die Polizei nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass ein LKW möglicherweise mit den Masten kollidiert ist oder an einer Oberleitung hängen blieb.
Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen
Der mutmaßliche Verursacher befand sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte nicht mehr am Unfallort. Daher leitete die Polizei Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein. Hinweise auf den beteiligten LKW liegen bislang nicht vor.
Der entstandene Sachschaden wird laut Polizei auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz und kümmerte sich um die Beseitigung der umgestürzten Masten. Dadurch konnte die Straße noch in der Nacht wieder vollständig freigegeben werden.
Weitere Polizeimeldungen aus Elbe-Elster:
Finsterwalde: Auf der Dresdener Straße sind am Dienstagmittag ein PKW VW und ein MERCEDES-Transporter zusammengestoßen. Folgen der Unaufmerksamkeit beim Rangieren sind Schäden von rund 6.000 Euro an den beiden Fahrzeugen. Verletzt wurde niemand.
Lebusa: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind am Dienstag gegen 13:45 Uhr auf die Landstraße 704 bei Lebusa gerufen worden. Zwischen Freileben und Striesa war hier ein Sattelzug von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben umgekippt. Erste Informationen, dass der LKW mit Gülle beladen ist und diese nun auslaufen würde, bestätigten sich glücklicherweise nicht. Die Bergung des Schwergewichts konnte gegen 16:30 Uhr abgeschlossen werden. Der Fahrer wurde zunächst durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber wieder verlassen. Die geschätzten Sachschäden belaufen sich auf rund 70.000 Euro.
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Red. / Presseinformation




