Unter realitätsnahen Bedingungen haben Einsatzkräfte am Samstag den Ernstfall in der Elbebrücke in Mühlberg (Elster) geprobt. Wie der Landesbetrieb Straßenwesen mitteilte, stand dabei vor allem die Sicherheit der Beschäftigten im Fokus, die regelmäßig im Inneren der Brücke arbeiten. Feuerwehr und Rettungsdienst trainierten direkt vor Ort verschiedene Abläufe, darunter Alarmierung, Versorgung und Bergung von Verletzten sowie die Kommunikation im Einsatz. Hintergrund ist die besondere Bauweise der Brücke mit einem 420 Meter langen begehbaren Hohlkasten, der im Notfall besondere Anforderungen an die Rettung stellt. In zwei simulierten Szenarien konnten die Einsatzkräfte sowohl eine unverletzte als auch eine bewusstlose Person erfolgreich aus dem Inneren der Brücke bergen. An der Übung beteiligt waren neben dem Landesbetrieb unter anderem die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda, der Rettungsdienst sowie Fachorganisationen aus dem Ingenieurbereich.
Rettungsübung an Elbebrücke Mühlberg trainiert Ernstfall
Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg hat am 21. März 2026 gemeinsam mit mehreren Partnern eine Rettungsübung an der Elbebrücke in Mühlberg durchgeführt. Ziel der Maßnahme war es, die Sicherheit für Beschäftigte zu erhöhen, die direkt in oder an der Brücke arbeiten. Laut Pressemitteilung standen dabei insbesondere realistische Einsatzbedingungen im Fokus.
Vor Ort trainierten Feuerwehr und Rettungsdienst konkrete Abläufe. Dazu zählten unter anderem die Alarmierung, die medizinische Versorgung sowie die Betreuung von verletzten Personen innerhalb der Brücke. Gleichzeitig testeten die Beteiligten die Kommunikation an der Einsatzstelle. Nach Angaben des Landesbetriebes sollten auf diese Weise bestehende Abläufe überprüft und mögliche Anpassungen identifiziert werden.

Besondere Herausforderung durch Brückenkonstruktion
Die Elbebrücke in Mühlberg weist laut Landesbetrieb eine Besonderheit auf. Mit einer Länge von rund 420 Metern verfügt sie über den längsten begehbaren Hohlkasten aller Brücken in der Zuständigkeit der Behörde. Diese Bauweise bringt spezielle Anforderungen mit sich, insbesondere für Rettungskräfte.
Kommt es beispielsweise während Bauwerksprüfungen zu einem medizinischen Notfall im Inneren der Brücke, müssen Einsatzkräfte die Wege genau kennen. Gleichzeitig sollen sie in der Lage sein, verletzte Personen schnell zu erreichen und sicher zu bergen. Die Übung diente daher auch dazu, diese Abläufe unter realistischen Bedingungen zu trainieren.
Zwei Szenarien erfolgreich im Einsatz getestet
Im Rahmen der Übung wurden zwei unterschiedliche Einsatzszenarien simuliert. In beiden Fällen ging es um medizinische Notfälle innerhalb des Bauwerks. Die Einsatzkräfte konnten laut Landesbetrieb sowohl eine unverletzte Person als auch eine bewusstlose Person erfolgreich aus dem Inneren der Brücke bergen.
Martin Günther vom Landesbetrieb Straßenwesen zog im Anschluss eine positive Bilanz. Die Zusammenarbeit der Beteiligten habe reibungslos funktioniert. Durch die praktischen Übungen vor Ort hätten wichtige Erkenntnisse für den Ernstfall gewonnen werden können.
An der Übung beteiligt waren neben dem Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg unter anderem der Verein VFIB, die Ingenieurkammer Sachsen, die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda sowie der Rettungsdienst.
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