Mit einer perfiden Masche hat sich ein Unbekannter Zugang zu einem Einfamilienhaus in Lübben verschafft – nun fahndet die Polizei per Phantombild nach ihm. Der Schaden aus dem Einbruch liegt nach Angaben der Polizei im sechsstelligen Bereich. Nach dem Verdacht der Ermittler ging der Mann besonders raffiniert vor: Bereits im Januar soll er sich mit einer Werbung als Schädlingsbekämpfer zu einem Termin in dem betroffenen Haus eingefunden haben. Bei dieser Gelegenheit soll er sich ein Duplikat des Hausschlüssels beschafft haben, mit dem er später den Einbruch beging. Die vorgetäuschte handwerkliche Tätigkeit diente offenbar allein dazu, sich Zugang und den Nachschlüssel zu verschaffen.
So wird der Täter beschrieben
Die Polizei beschreibt den bislang unbekannten Mann als etwa 35 bis 40 Jahre alt und rund 1,75 Meter groß. Er habe akzentfrei Deutsch gesprochen, dunkles, kurzes Haar getragen und einen dunklen Teint gehabt. Sein Auftreten sei gepflegt gewesen; er nannte sich „Alechandro“.
Für die Ermittlungen sucht die Polizei nun Zeugen und stellt zwei Fragen: Wer kann Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort des Mannes geben? Und: Wurden zu Beginn des Jahres auch anderen Menschen Dienstleistungen zur Schädlingsbekämpfung angeboten, bei denen sich die beworbene Firma später nicht ausfindig machen ließ? Damit prüfen die Ermittler, ob der Mann noch weitere Opfer mit derselben Masche ins Visier genommen haben könnte.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen unter der Rufnummer 03375 2700 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Auch das Bürgerportal der Brandenburger Polizei steht dafür zur Verfügung.
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Groß Köris: Der Wasserschutzpolizei wurde am Montagmittag ein scheinbar herrenloses Sportboot im Köriser Graben, der zum Zemminsee gehört, gemeldet. Vor Ort fanden die Beamten das Wasserfahrzeug vor. Von dem Motorboot hatten Diebe den gesichert montierten SUZUKI-Außenbordmotor gestohlen. Nach dem 10-PS-Modell wird nun international gefahndet. Gleichzeitig ermittelt die Kriminalpolizei zum genauen Tathergang.
Schönefelder Kreuz: Der Polizei wurde am Montag zur Mittagszeit ein Fahrzeug auf dem Berliner Ring in Fahrtrichtung Ost gemeldet, das auf dem Standstreifen zwischen Rangsdorf und dem Schönefelder Kreuz offenbar verunfallt war. Vor Ort fanden die Rettungskräfte eine bewusstlose Frau vor, die kurz zuvor mit ihrem PKW FORD die Schutzplanke auf etwa 50 Metern gerammt hatte. Die 47-jährige Frau wurde zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht und bisherigen Auskünften zufolge war ein akutes, während der Fahrt aufgetretenes gesundheitliches Problem die Unfallursache. Die Schadensbilanz wurde mit etwa 20.000 Euro und 14 zerstörten Feldern der Schutzeinrichtung angegeben. Bis 13:00 Uhr sorgte die zeitweilige Sperrung der BAB 10 für einen Stau.
Schönefeld: Von einem öffentlichen Parkplatz im Notteweg war ein VW-Transporter gestohlen worden, wie der Polizei am Montagabend gemeldet wurde. Noch während der Anzeigenaufnahme aktivierten Polizeibeamte die internationale Fahndung nach dem blauen „Multivan“.
Schönefelder Kreuz: Zu einem Auffahrunfall auf dem Berliner Ring in Fahrtrichtung West wurde die Polizei am Montag kurz vor 16:00 Uhr gerufen. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kam es vor dem Schönefelder Kreuz zu einem Rückstau, den die 65-jährige Fahrerin eines FIAT-Wohnmobils zu spät bemerkt hatte. Sie stieß mit ihrem Fahrzeug gegen den Auflieger eines LKW-Sattelzuges und trug leichte Verletzungen davon, die im Krankenhaus zu versorgen waren. Ihre 70-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt, bei einem 67-jährigen Mitfahrer erforderten die schweren Verletzungen eine stationäre Aufnahme in die Klinik. Mit einem geschätzten Sachschaden von rund 50.000 Euro musste das Wohnmobil von einem Abschleppdienst geborgen werden. Der Sattelzug blieb fahrbereit. Erst um 18:30 Uhr konnte die Verkehrswarnmeldung wegen der Sperrung der BAB 10 wieder aufgehoben werden.
Mittenwalde: Von einem umfriedeten Grundstück im Reiherweg war ein Motorrad gestohlen worden, wie der Polizei am Dienstagmorgen gemeldet wurde. Gleichzeitig mit der Anzeigenaufnahme wurde die internationale Fahndung nach der HARLEY DAVIDSON aktiviert.
Schönefeld-Selchow: Die Polizei wurde am Dienstagmorgen in die Mittenwalder Straße gerufen, wo in der vergangenen Nacht Diebe auf einer Baustelle unterwegs gewesen waren. Nach dem gewaltsamen Öffnen der Umzäunung hatten sie mehrere Kabeltrommeln gestohlen und so der Solarfirma einen Schaden von rund 45.000 Euro zugefügt. Im Rahmen des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wurden Kriminaltechniker zur Spurensicherung eingesetzt.
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