Der neue Krimipreis Niederlausitzer Wolf geht in seinem ersten Jahr an den Krimiautor Klaus-Peter Wolf. Verliehen wird er am 6. November auf dem Luckauer Schlossberg. Zuvor hatten Leserinnen und Leser an rund 20 Orten der Region abgestimmt, wie die Veranstalter mitteilen.
Klaus-Peter Wolf gewinnt den ersten Krimipreis
Ausgezeichnet wird Klaus-Peter Wolf für seinen Roman „Ostfriesenerbe“. Darin nähert sich der Autor nach Angaben der Veranstalter einem Thema, das sonst selten im Krimi auftaucht: dem Datenschutz.
Die Jury würdigt, wie spannungsvoll der Autor die Frage verhandelt, was mit unseren Daten geschieht. Zudem sei das Buch nah an den Menschen dran. Klaus-Peter Wolf hat sein Kommen zur Verleihung bereits zugesagt.
Ein Krimipreis, über den die Leser abstimmen
Der Krimipreis unterscheidet sich von anderen Literaturpreisen dadurch, dass die Leserschaft die Vorauswahl trifft. An rund 20 Abstimmungsorten in der Niederlausitz konnten Interessierte ihre Stimme abgeben, darunter in Büchereien, Bibliotheken, Tourist-Informationen und Filialen der Sparkasse.
Erst danach entschied die Jury. Auf der Auswahlliste standen deshalb zunächst Elke Pistor, Klaus-Peter Wolf und Sebastian Fitzek, bei der Jugendliteratur Colin Hadler, Judith Mohr und Alexandra Kui.
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Zur Jury gehörten neben der Initiatorin Elisabeth Herrmann auch Tabea Leyh von der Büchereecke Luckau, Birgit Mittwoch von der Lesebühne Groß Köris, Katrin Gärtner von der Stiftung Dahme-Spreewald der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, Mareen Kopsch von der Laga Luckau gGmbH sowie die beiden Schülerinnen Lene Wefers und Alma Weinbrenner.
Jugendkrimi und Sonderpreis für zwei Autoren
Im Bereich Jugendkrimi zeichnet die Jury Judith Mohr für „Stadt der Magier und Diebe“ aus. Gelobt wird, dass die Hauptfigur auch in desolaten Lagen mit Gewitztheit die Herzen ihrer Mitmenschen erobert; dazu kamen das Setting und die Fantasy-Anmutung der Geschichte.
Einen Sonderpreis, das Niederlausitzer Wölfchen, erhält Florian Beckerhoff für das Kinderbuch „Sims und La Bims“ mit Illustrationen von Sonja Bougaeva. Alle drei Auszeichnungen sind mit je 1.000 Euro dotiert. Die Skulpturen schuf der Künstler Frank Diersch, zweimaliger Träger des Brandenburger Kunstpreises.
Fünf Kriminächte führen zur Preisverleihung
Bis zur Verleihung laufen die 5. Niederlausitzer Kriminächte. Zwischen dem 1. Oktober und dem 6. November lesen fünf Autorinnen und Autoren an fünf Orten, jeweils um 19 Uhr:
Karten für die Kriminächte und die Krimipreis-Gala
Der Kartenvorverkauf läuft bereits. Eine Lesung kostet im Onlinevorverkauf 13,41 Euro, die Gala am 6. November 11,34 Euro. Karten gibt es über Eventim, an den Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.
Projektträger ist die Landesgartenschau Luckau 2000 gGmbH, gefördert wird der Preis von der Stiftung Dahme-Spreewald der Mittelbrandenburgischen Sparkasse. Die Schirmherrschaft hat die amtierende Kulturministerin Manja Schüle übernommen. Angestoßen hat das Projekt die Schriftstellerin Elisabeth Herrmann.
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Red. / Presseinformation
© Foto: Stefan Specht







