Der SV Prieros hat auch sein zweites Spiel in der Volleyball-Regionalliga verloren. Gegen den amtierenden Meister SV Ludwig Renn setzte es am Samstag ein 0:3. Im dritten Satz führten die Dahmeländer allerdings schon mit 22:21.
Ein verschlafener Beginn endet mit 13:25
Der Start in das erste Heimspiel der Saison misslang gründlich. Ludwig Renn zog schnell davon und führte bereits mit 10:2, später mit 13:4 und 16:6. Die Gastgeber hätten die Anfangsphase verschlafen und zunächst nervös agiert, teilt der Verein mit.
Zwar gelangen mit zunehmender Spieldauer bessere Aktionen, der Rückstand war da aber längst zu groß. Beim 24:13 hatte der Meister den ersten Satzball und nutzte ihn sofort. Wir hatten die Partie vorab angekündigt.
Der SV Prieros findet im zweiten Satz zurück
So einseitig der erste Durchgang verlief, so anders begann der zweite. Prieros führte früh mit 5:2, beim 6:2 nahm Ludwig Renn die erste Auszeit. Die Gäste kamen zwar zum 8:8 heran, doch anders als zuvor blieb der Gastgeber in der Partie: Beim 14:14 und beim 15:15 war alles offen.
Entschieden wurde der Satz in der Schlussphase. Aus einem 16:16 machte Ludwig Renn ein 16:19. Prieros verkürzte noch einmal auf 19:22, fand dann aber keine Lösungen mehr. 25:21 für den Meister.
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Beim 22:21 ist der Satzgewinn zum Greifen nah
Der dritte Durchgang war das engste Duell des Nachmittags. Zur Satzmitte führte Ludwig Renn knapp mit 10:9, beim 15:16 betrug der Abstand weiter nur einen Punkt, beim 18:18 war wieder alles gleich.
Dann drehte Prieros die Partie und ging mit 22:21 in Führung. Ludwig Renn nahm eine Auszeit – und holte anschließend vier Punkte in Folge. Den ersten Matchball verwandelte der Meister zum 25:22. Aus der Chance auf den ersten Satzgewinn der Saison war innerhalb weniger Ballwechsel das zweite 0:3 geworden.
Ein neuer Kader sammelt gerade Erfahrung
Woran es fehlt, benennt der Verein selbst: Im neu zusammengestellten Kader fehle einigen Spielern auf diesem Niveau noch die Erfahrung, um in engen Situationen die richtige Lösung zu finden. Nach den Veränderungen im Sommer sei das keine Überraschung – und genau solche Spiele seien nötig, um diese Erfahrung zu sammeln.
Die Entwicklung innerhalb der Partie mache trotzdem Hoffnung. Nach dem schwachen Beginn habe die Mannschaft reagiert und über weite Strecken mitgehalten. Gespielt wurde wie immer in der Sporthalle des Gymnasiums Schönefeld, in der der SV Prieros seine Regionalligaspiele austrägt.
Am Samstag geht es nach Prenzlauer Berg
Punkte hat der SV Prieros nach zwei Spieltagen noch keine geholt. Zum Auftakt hatte es in Dessau ebenfalls ein 0:3 gegeben.
Die nächste Gelegenheit kommt schnell: Am Samstag, dem 26. September, treten die Dahmeländer in Berlin bei Rotation Prenzlauer Berg an.
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Red. / Presseinformation







