Nach einem perfekten Start in die dritte Liga geht es für Energie nun in die Pokalwoche. Bevor am Sonntag im DFB-Pokal Bundesligist Mainz 05 in die Lausitz kommt, empfängt Blau-Weiß Vetschau den FCE in der ersten Runde des Landespokals.
In der Vorbereitung spielten beide Teams bereits gegeneinander, damals gewann Energie Cottbus deutlich mit 14:1. Vetschau hat eine erfolgreiche Saison hinter sich, ist in die Landesklasse aufgestiegen und Kreispokalsieger geworden. Krämer baute sein Team für das Pokalspiel ordentlich um, die heißeste dabei ist Manuel Zeitz, der nach monatelanger Verletzungspause heute seine Rückkehr in die Profimannschaft begeht. Andy Hebler, der im Testspiel der U23 am Wochenende gegen Krieschow acht Tore erzielte, steht ebenfalls in der Startelf, genauso wie Torsten Mattuschka, der bisher nur einmal eingewechselt wurde. Vorn agiert Krämer mit drei nominellen Stürmern, Bouziane, Hebler und Kyereh.
Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze doch Energie zeigte sich von Anfang an präsent und schnürte Vetschau teils in der eigenen Hälfte ein. Nach 14 Minuten ist es eine Ecke von Mattuschka, die Möhrle zum 1:0 köpft, Sieben Minuten später nutzt Andy Hebler eine Bogenlampe, um zum 2:0 abzustauben. Das 3:0 markiert Rückkehrer Manuel Zeitz, der den Ball in die Maschen donnert. Nach gut einer halben Stunde hätte Lars Konzack das zwischenzeitliche 1:2 machen können, Renno verhindert mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer. Bis zur Halbzeit hätte Energie noch ein paar Dinger drauflegen können, Ledgerwood und Mattuschka verschenkten die Chancen.
In der Halbzeit brachte Krämer Berger für Zickert, der fortan die rechte Außenbahn beackerte. In den ersten zehn Minuten passierte aber nicht viel, dann hatte Andy Hebler zwei gute Möglichkeiten, konnte den Ball aber nicht richtig verwerten. Erst in der 74. Minute ist es erneut Zeitz, der nach Tusches Vorlage zum 4:0 erhöht bevor der eingewechselte Paul Maurer zwei Minuten später den 5:0 Endstand herstellte.
Energie Cottbus erfüllt seine Pflichtaufgabe in Vetschau und kann sich auf den nächsten Pokalauftritt am Sonntag gegen Mainz konzentrieren. Zeitz hielt 90 Minuten durch und war mit zwei Toren gleich wieder präsent, Mattuschka empfahl sich als Vorlagengeber und sowohl Kyereh als auch Berger rannten die rechte Seite entlang und sind mindestens eine Konteralternative wenn es schnell gehen soll.
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Fotos: Christiane Weiland


























