Im Rahmen der Interreg-IVa-Förderung wurden im letzten April entlang des sanierten ersten Abschnittes der Kastanienallee in Branitz 79 weiß und gefüllt blühende Rosskastanien (Aesculus hippocastanum „Baumanni“) gepflanzt. Trotz sorgfältiger Pflege mussten im Herbst erste Anzeichen eines Pilzbefalls festgestellt werden. Umgehend wurde der Pflanzenschutzdienst des Landesamtes für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung benachrichtigt und um diagnostische Mithilfe gebeten. Eine Mitarbeiterin
entnahm Boden- und Gewebeproben und ließ diese auf verschiedene Pilzerreger testen.
Die erst vor wenigen Tagen bekannt gewordene Diagnose bestätigte leider den Verdacht auf eine Pilzerkrankung. Aus diesem Grund musste die beauftragte Garten- und Landschaftsbaufirma neun Jungbäume entfernen. Nach einem Bodenaustausch werden diese am 8./9. April durch gesunde Kastanien ersetzt.
Weitere Untersuchungen und intensive Pflegemaßnahmen werden den Standort auch in nächster Zeit begleiten – damit die fürstliche Anfahrt zum Schloss und Park Branitz erblühen kann.
Quelle: Stadt Cottbus







