40 Berufsjahre, zahlreiche Arbeiten und ein Werk, das seit mehr als drei Jahrzehnten zur Hauptstelle der Sparkasse Spree-Neiße gehört: Der Cottbuser Bildhauer Hans-Georg Wagner steht derzeit am Breitscheidplatz im Mittelpunkt. Wie die Sparkasse mitteilte, zeigt sie unter dem Titel „Ein ganzer Kreis – Mutter Erde und andere Gestalten aus 40 Jahren“ Arbeiten aus verschiedenen Phasen seines Schaffens. Dazu gehören Reliefs, Modelle und Entwürfe für den öffentlichen Raum sowie größere Bronzefiguren. Mit dabei ist auch die „Mutter Erde“, die bereits seit 1994 die Kundenhalle prägt. Zu sehen sind die Werke noch bis zum 16. Oktober 2026 während der Geschäftszeiten. Mehr dazu im Video ->> Hier klicken
Hans-Georg Wagner blickt auf 40 Berufsjahre zurück
Unter dem Titel „Ein ganzer Kreis – Mutter Erde und andere Gestalten aus 40 Jahren“ würdigt die Sparkasse Spree-Neiße das künstlerische Werk des Cottbuser Bildhauers. Die Hans-Georg Wagner Cottbus-Ausstellung ist in der Kassenhalle sowie auf der Galerie im ersten Obergeschoss der Hauptstelle am Breitscheidplatz zu sehen. Besucherinnen und Besucher können die Arbeiten bis zum 16. Oktober 2026 während der Geschäftszeiten anschauen.
Die Verbindung zwischen dem Künstler und der Sparkasse reicht mehrere Jahrzehnte zurück. Bereits seit 1994 befindet sich Wagners Werk „Mutter Erde“ in der Kundenhalle am Breitscheidplatz. Nach Angaben der Sparkasse prägt die Skulptur seitdem den Raum. Auch eine Ausstellung des Künstlers war dort schon früher zu sehen: 1995 zeigte Wagner in der Sparkasse unter dem Titel „Die letzten Bäume“ unter anderem Reliefarbeiten. „Es ist uns eine besondere Freude, das beeindruckende Schaffen des Künstlers anlässlich seines Jubiläums hier in unserer Hauptstelle präsentieren zu dürfen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Spree-Neiße, Ralf Braun. Er würdigt dabei insbesondere Wagners Umgang mit Holz sowie dessen Gespür für Form und Material.
Ausstellung zeigt Reliefs, Modelle und Bronzefiguren
Die aktuelle Ausstellung führt nach Angaben der Sparkasse durch vier Jahrzehnte Bildhauerarbeit. Zu sehen sind unter anderem Reliefs, die bereits 1995 bei „Die letzten Bäume“ am selben Ort präsentiert wurden. Hinzu kommen die Relieftafeln „Bewegung im Menschenwald“, von denen die Druckreihe für die Fenster des DKW abgenommen wurde. Außerdem zeigt Wagner Modelle und Entwürfe zu Arbeiten im öffentlichen Raum. Dazu gehören beispielsweise Modelle im Maßstab 1:10 für „Mutter Erde“, die Sagengruppe sowie das Neuzeller Weltgericht. Größere Bronzefiguren ergänzen die Ausstellung in der Kassenhalle. Die Schau begleitet zugleich die Premiere des fünften Buches aus Wagners Reihe zu seinem Gesamtwerk. Nachdem sich vorherige Veröffentlichungen mit Zeichnungen, Möbeldesign, Reliefs und Drucken sowie Skulpturen beschäftigt hatten, stehen diesmal seine Arbeiten für den öffentlichen Raum im Mittelpunkt.
„Mutter Erde“ prägt die Sparkasse seit 1994
Hans-Georg Wagner wurde 1962 in Havelberg geboren und lebt sowie arbeitet in Cottbus. Von 1979 bis 1981 absolvierte er eine Ausbildung zum Tischler. Anschließend studierte er von 1983 bis 1986 Holzdesign an der Hochschule für Angewandte Kunst in Schneeberg bei Hans Brockhage und Karl-Heinz Jakob. Zu den von der Sparkasse genannten Stationen seiner Ausstellungstätigkeit zählen unter anderem Präsentationen in Beeskow, Senftenberg, Zwickau und Cottbus. 2017 zeigte das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus die Einzelausstellung „Zwischenschritte“. Ein Jahr später entstand gemeinsam mit Matthias Steier das Projekt „Weltgericht/Festung Europa“ im Museum Himmlisches Theater in Neuzelle. 2012 erhielt Wagner den Brandenburgischen Kunstpreis für Plastik. Bereits 2009 war er bei der Aquamediale in Lübben vertreten. Mit der aktuellen Schau zum 40. Berufsjubiläum kehren nun auch Arbeiten aus verschiedenen Phasen seines Schaffens an den Breitscheidplatz zurück.
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Sparkasse sammelt rund 800 regionale Kunstwerke
Die Sparkasse Spree-Neiße verweist im Zusammenhang mit der Ausstellung auch auf ihr Engagement für regionale Kunst und Kultur. Nach eigenen Angaben stellt sie Künstlerinnen und Künstlern regelmäßig Geschäftsräume für Ausstellungen zur Verfügung und kauft darüber hinaus Werke von Kunstschaffenden aus der Region an. Die Sammlung umfasst laut Sparkasse inzwischen rund 800 Werke aus Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur. Das Institut bezeichnet sie als eine der größten nichtstaatlichen Sammlungen regionaler Kunst und will damit die künstlerische Vielfalt zwischen Spree und Neiße dokumentieren. Die Ausstellung zum 40. Berufsjubiläum von Hans-Georg Wagner Cottbus läuft noch bis zum 16. Oktober 2026. Zu sehen ist sie während der Geschäftszeiten in der Hauptstelle der Sparkasse Spree-Neiße am Cottbuser Breitscheidplatz.
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Red. / Presseinformation









