42 Familien mit ehemaligen Frühgeborenen sind beim 9. Regionalen Frühgeborenentreffen der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem zusammengekommen. Wie die MUL-CT mitteilte, waren Familien mit Kindern bis zum Einschulungsalter eingeladen, die nach einer teils extremen Frühgeburt auf der Station K3 des Perinatalzentrums Level I behandelt worden waren. Viele von ihnen nahmen für das Wiedersehen auch längere Anfahrtswege aus Brandenburg und Sachsen auf sich. Spiel-, Bastel- und Bewegungsangebote sowie zwei Berliner Klinikclowns sorgten für einen abwechslungsreichen Nachmittag. Nach Angaben der MUL-CT laufen bereits die Vorbereitungen für das 10. Regionale Frühgeborenentreffen im kommenden Jahr.
Frühgeborenentreffen bringt Familien erneut zusammen
Die Neonatologie der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem hat zum 9. Regionalen Frühgeborenentreffen insgesamt 42 Familien mit ehemaligen Frühgeborenen begrüßt. Eingeladen waren Familien mit Kindern bis zum Einschulungsalter, die nach einer teilweise extremen Frühgeburt auf der Station K3 des Perinatalzentrums Level I behandelt worden waren. Nach Angaben der MUL-CT nahmen viele Familien für das Treffen auch längere Anfahrtswege aus Brandenburg und Sachsen in Kauf. Für zahlreiche Eltern und Kinder hat sich die Veranstaltung inzwischen zu einer festen Tradition entwickelt. Das positive Feedback der Teilnehmenden zeige laut Klinik, wie eng die Verbindung zwischen den Familien und dem Behandlungsteam weiterhin ist. Viele der Kinder hatten nach ihrer Geburt zunächst eine schwere Zeit zu bewältigen. Wie die MUL-CT in ihrer Pressemitteilung beschreibt, passten einige von ihnen damals in zwei Hände und kämpften auf der Intensivstation um jeden Atemzug. Beim Treffen verbrachten sie nun gemeinsam mit ihren Familien einen unbeschwerten Nachmittag.
Spiel und Austausch prägen das Frühgeborenentreffen
Auf dem weitläufigen Gelände erwartete die Familien ein abwechslungsreiches Programm. Dazu gehörten verschiedene Spiel-, Bastel- und Bewegungsangebote. Auch eine Hüpfburg stand für die Kinder bereit und bot ihnen Gelegenheit, gemeinsam zu spielen und sich auszutoben.
An der Gestaltung des Nachmittags beteiligten sich die Mitarbeitenden des JUKS e. V. sowie das Team der Station K3. Außerdem begleiteten zwei Berliner Klinikclowns die Veranstaltung. Nach Angaben der MUL-CT sorgten sie gemeinsam für einen abwechslungsreichen Nachmittag und schufen Raum für Begegnungen zwischen den Familien und den Mitarbeitenden der Neonatologie.
Das Regionale Frühgeborenentreffen Cottbus sollte zugleich zeigen, dass die Verbindung zwischen der medizinischen Einrichtung und den Familien nicht mit der Entlassung endet. Viele Eltern bleiben dem Behandlungsteam auch nach der Zeit auf der Station verbunden. Das Treffen bot deshalb Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen und die Entwicklung der ehemaligen Frühgeborenen gemeinsam zu erleben.
Perinatalzentrum bleibt Teil vieler Familiengeschichten
Das Perinatalzentrum begleitet die Familien nach Angaben der MUL-CT während der kritischen Phase einer Frühgeburt. Für viele Eltern und Kinder bleibt diese Zeit auch später ein prägender Teil ihrer Geschichte. Entsprechend wichtig sei für viele Beteiligte das persönliche Wiedersehen mit den Mitarbeitenden der Station K3. „Das positive Feedback der Eltern, deren Zeit auf der Station nach der Geburt ihrer Kinder oft mit Tränen, aber auch Freude geprägt war, ist Motivation genug, sich für den Erhalt des Perinatalzentrums in Cottbus einzusetzen“, sagte Dr. Dirk Schneider-Kulla, Oberarzt der Neonatologie, laut Pressemitteilung. Sein Dank galt allen ehrenamtlichen Unterstützenden. Besonders nannte er Susan Lindow, das Team der Station K3, die Mitarbeitenden des JUKS e. V., den Förderverein der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie alle privaten Förderinnen und Förderer.
Zehntes Frühgeborenentreffen bereits vorbereitet
Nach der erfolgreichen neunten Auflage laufen laut MUL-CT bereits die Vorbereitungen für das nächste Treffen. Im kommenden Jahr soll das 10. Regionale Frühgeborenentreffen stattfinden. Damit soll die Veranstaltungsreihe fortgesetzt werden, die ehemalige Frühgeborene, ihre Familien und das Behandlungsteam regelmäßig zusammenbringt. Das Regionale Frühgeborenentreffen Cottbus bleibt damit auch künftig ein Ort für Wiedersehen, Austausch und gemeinsame Erlebnisse.
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Red. / Presseinformation
Bild: MUL-CT




