Die Stadt Cottbus unterstützt zwei medizinische Einrichtungen über ihr kommunales Förderprogramm zur Sicherung und Stabilisierung der ärztlichen Versorgung. Oberbürgermeister Tobias Schick besuchte heute das MVZ Dr. Braun in der Lieberoser Straße sowie die Praxis für Handchirurgie und Unfallchirurgie von Dr. Florian Kühnel in der Gerhart-Hauptmann-Straße. Wie die Stadt mitteilte, ermöglicht die Förderung dem Cottbuser MVZ, zwei zusätzliche Ärztinnen einzusetzen, die keine eigene Praxis mehr führen wollen. Eine von ihnen arbeitet bereits dort, die zweite soll am 1. Oktober 2026 folgen. Außerdem soll das MVZ einen Self-Check-in erhalten, während die Praxis von Dr. Florian Kühnel mit der Förderung zwei neue Bohrer anschaffen konnte.
Zwei zusätzliche Ärztinnen für das Cottbuser MVZ
Erste Station des Besuchs war die MVZ Dr. Braun GmbH in der Lieberoser Straße. Oberbürgermeister Tobias Schick sprach dort mit dem ärztlichen Leiter Dr. Kay-Patrick Braun über die Entwicklung des medizinischen Versorgungszentrums und moderne Strukturen für eine wohnortnahe ärztliche Betreuung. Durch die kommunale Unterstützung sollen am Cottbuser MVZ zwei zusätzliche Ärztinnen tätig sein, die keine eigene Praxis mehr führen wollen. Eine Ärztin praktiziert bereits, eine weitere soll zum 1. Oktober 2026 folgen. Hinzu kommt nach Angaben der Stadt ein Self-Check-in in der Praxis.
Zur MVZ Dr. Braun GmbH gehören das KPmedics MVZ, das hausärztliche MVZ in Calau sowie das hausärztliche MVZ in Cottbus. Aktuell arbeiten dort sieben Fachärztinnen und Fachärzte, davon fünf am Standort Cottbus/Chóśebuz. Während des Besuchs unterzeichneten Oberbürgermeister Tobias Schick und Dr. Kay-Patrick Braun einen Zuschussvertrag. Damit wird nach Angaben der Stadt die weitere Entwicklung der medizinischen Versorgung am Standort unterstützt.

Neue Bohrer für Hand- und Unfallchirurgie
Im Anschluss besuchte Tobias Schick die Praxis für Handchirurgie und Unfallchirurgie von Dr. Florian Kühnel in der Gerhart-Hauptmann-Straße. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die fachärztliche Versorgung in Cottbus/Chóśebuz sowie spezialisierte medizinische Angebote für die Region. Dr. Florian Kühnel ist Facharzt für Allgemeine Chirurgie mit den Schwerpunkten Handchirurgie und spezielle Unfallchirurgie. Als Durchgangsarzt verfügt er nach Angaben der Stadt über besondere Expertise bei der Versorgung von Unfallverletzungen. Durch die kommunale Förderung konnte die Praxis zwei Bohrer anschaffen. Weitere Angaben zur Höhe der Förderung machte die Stadt in ihrer Mitteilung nicht.
Stadt setzt auf Austausch mit medizinischen Einrichtungen
Oberbürgermeister Tobias Schick erklärte, die Gespräche hätten erneut die Bedeutung des persönlichen Austauschs zwischen der Stadt und den medizinischen Akteuren gezeigt. Das ergänzende Förderprogramm solle Praxen stabilisieren und weitere Angebote für Patientinnen und Patienten schaffen. Begleitet wurde der Oberbürgermeister von Dr. Wolfgang Bialas, dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, sowie Isabell Poneß, Projektmanagerin der EGC Entwicklungsgesellschaft Cottbus mbH. Die EGC betreut das Förderprogramm. Mit den Besuchen zielt die Stadt nach eigenen Angaben auf einen regelmäßigen Austausch mit Einrichtungen und Akteuren des Gesundheitswesens ab. Ziel sei es, die Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige medizinische Versorgung in Cottbus/Chóśebuz weiter zu stärken.
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Red. / Presseinformation
Bilder: Stadt Cottbus




