Nach fast 46 Dienstjahren am ehemaligen Bezirkskrankenhaus Cottbus, späteren Carl-Thiem-Klinikum und heutigen Universitätsklinikum MUL – CT ist Dr. Cornelia Schmidt offiziell verabschiedet worden. Die bisherige Ärztliche Direktorin begann 1980 als Assistenzärztin, leitete ab 2011 die Klinik für Orthopädie und prägte über Jahrzehnte die medizinische Versorgung, die Entwicklung der Orthopädie sowie den Transformationsprozess hin zur Universitätsmedizin mit. Die Leitung übernimmt nun PD Dr. med. Matthias L. Zuchowski, der bereits ein halbes Jahr gemeinsam mit Dr. Schmidt in die Aufgabe eingestiegen ist. Ganz zurückziehen wird sich Dr. Schmidt nicht: Sie bleibt weiterhin einige Stunden pro Woche in der orthopädischen Sprechstunde im MVZ Vetschau tätig. Am 3. Juli soll sie sich zudem in das Goldene Buch der Stadt Cottbus eintragen.
Fast fünf Jahrzehnte am Cottbuser Klinikum
Dr. Cornelia Schmidt begann ihre medizinische Laufbahn bereits 1980 als Assistenzärztin am damaligen Bezirkskrankenhaus Cottbus. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte entwickelte sie sich kontinuierlich weiter und übernahm im Juni 2011 die Leitung der Klinik für Orthopädie als Chefärztin.
Unter ihrer Führung entwickelte sich die Klinik laut Universitätsmedizin stetig weiter. Mehrere externe Zertifizierungen und Rezertifizierungen, darunter als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung, sollen die Qualität der orthopädischen Versorgung unterstreichen.
Seit mehreren Jahren war Dr. Schmidt zudem stellvertretende Ärztliche Direktorin und sammelte Erfahrungen in der Krankenhausleitung. Später wechselte sie an die Spitze der ärztlichen Direktion und begleitete nach eigenen Worten den Wandel vom Klinikum zur Universitätsmedizin aktiv mit.
„Ich fand es spannend, diesen Transformationsprozess hin zur Universitätsmedizin aktiv mitzugestalten“, wird Dr. Cornelia Schmidt in der Pressemitteilung zitiert.
Würdigung für langjähriges Engagement an der MUL
Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender der MUL – CT, würdigte das langjährige Wirken der Medizinerin. Nach seinen Angaben habe sie das Klinikum über Jahrzehnte mit Kompetenz, Menschlichkeit und großem Engagement geprägt. Neben ihrer Arbeit in der Orthopädie habe sie sich unter anderem für Frauen in Führungspositionen, die Selbstverwaltung und den Personalrat eingesetzt.
Auch Pflegevorständin Andrea Stewig-Nitschke hob laut Mitteilung besonders Dr. Schmidts Fähigkeit hervor, unterschiedliche Berufsgruppen zusammenzuführen und Mitarbeitende zu fördern. Gründungsvorständin Wissenschaft, Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, erklärte, dass Dr. Schmidt das Klinikum über Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt habe.

Unruhestand und Eintrag ins Goldene Buch
Ganz aus dem Berufsleben verabschiedet sich Dr. Cornelia Schmidt jedoch nicht. Nach Angaben der Universitätsmedizin wird sie weiterhin einige Stunden pro Woche im MVZ in Vetschau orthopädische Sprechstunden anbieten. Den neuen Lebensabschnitt bezeichnet sie selbst als „Unruhestand“.
Mit Blick auf ihre fast 46-jährige Tätigkeit erklärte sie: „Es war mir eine Ehre!“ Vermissen werde sie vor allem das kollegiale Miteinander und die vielen Begegnungen mit Menschen während ihrer Laufbahn.
Eine weitere Würdigung steht der Cottbuser Medizinerin bereits bevor. Wie die MUL mitteilte, soll sich Dr. Cornelia Schmidt am 3. Juli in das Goldene Buch der Stadt Cottbus eintragen. Nach Angaben der Universitätsmedizin wird damit ihr jahrzehntelanges Engagement für das Gesundheitswesen der Stadt gewürdigt.
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Red. / Presseinformation



