Cottbuser Präventionswoche läuft bis Freitag
Die Stadt Cottbus veranstaltet vom 8. bis 12. Juni die 3. Cottbuser Präventionswoche. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Prävention beginnt im Alltag, Cottbus macht’s vor“. Im Mittelpunkt stehen Angebote, die Prävention im täglichen Leben sichtbar machen und unterschiedliche Altersgruppen erreichen sollen. Nach Angaben der Veranstalter beteiligen sich in diesem Jahr 33 Akteure mit insgesamt 54 Veranstaltungen. Dazu gehören Unternehmen, Vereine, Beratungsstellen, Behörden und Verbände. Das Programm greift Themen wie Sicherheit, Gesundheit, Aufklärung, Bewegung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Unterstützung im Alltag auf. Neben langjährigen Partnern wie der Verbraucherzentrale, der Polizei, der Stadtbibliothek und dem Tannenhof Berlin-Brandenburg bringen sich auch neue Akteure mit eigenen Angeboten ein. Damit zeigt die Präventionswoche, wie breit das Thema inzwischen in der Stadtgesellschaft verankert ist.
Aktionstag für Senioren auf dem Stadthallenvorplatz
Am Donnerstag, 11. Juni, steht besonders die ältere Generation im Mittelpunkt. Von 10:00 bis 15:00 Uhr findet auf dem Stadthallenvorplatz ein gemeinsamer Aktionstag für Seniorinnen und Senioren, Angehörige, Freunde und Interessierte statt. Das Angebot richtet sich laut Veranstaltungsinformation an Menschen mit Unterstützungsbedarf und soll Orientierung geben, Fragen beantworten und Wege aufzeigen, wie der Alltag sicher, aktiv und selbstbestimmt gestaltet werden kann.
Unter dem Motto „Begleiten, Beraten, Bestärken“ präsentieren mehrere Einrichtungen, Organisationen und Fachleute ihre Angebote. Geplant sind unter anderem Beratungen, Mitmachaktionen, Bewegungselemente und praktische Tests. Im Mittelpunkt stehen alltagsnahe Fragen: Welche Hilfen gibt es bei Pflege und Vorsorge? Wie lässt sich Mobilität erhalten? Welche Unterstützung bieten digitale Anwendungen? Und wie kann Sicherheit im Alltag verbessert werden?
Rollator-Parcours, Messungen und Demenzsimulator
Zum Programm gehören mehrere praktische Stationen. Ein Rollator-Parcours soll zeigen, worauf es beim sicheren Umgang mit dem Rollator ankommt. Dort können typische Alltagssituationen geübt und Unsicherheiten abgebaut werden. Ergänzend gibt es Angebote zur geistigen Fitness mit kleinen Übungen für kluge Köpfe. Auch Bewegung spielt eine wichtige Rolle. Trommeln, Stuhltanz und Schwungtuch laden zum Mitmachen ein. Zwei Trommelgruppen der Selbsthilfegruppe Parkinson und des Vereins Machtlos e.V. stellen ihr Können vor. Dazu kommen Spiel-, Sport- und Bastelangebote. Ein Demenzsimulator soll Einblicke in die Lebenswelt demenziell erkrankter Menschen geben. Solche Erfahrungen können dabei helfen, mehr Verständnis für Betroffene und ihre Angehörigen zu entwickeln. Außerdem sind kostenlose Blutzucker- und Blutdruckmessungen ohne Termin angekündigt.
Beratung zu Pflege, Vorsorge und digitaler Unterstützung
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf niedrigschwelliger Beratung. Unter dem Stichwort „Beratungen To Go“ geht es um Themen wie Pflege, Vorsorgevollmacht, den Umgang mit dem Smartphone und die Alina App. Damit sollen Besucherinnen und Besucher direkt vor Ort Ansprechpartner finden und erste Informationen zu wichtigen Fragen des Alltags erhalten. Auch Mobilität im Stadtverkehr wird aufgegriffen. Unter dem Motto „Sicher mobil im Alltag“ können ein Fahrrad- und E-Rollersimulator getestet werden. Zudem wird der City-Bus hautnah vorgestellt. Damit verbindet der Aktionstag Gesundheits- und Sicherheitsthemen mit konkreten Angeboten für mehr Selbstständigkeit im Alltag.
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Red.




