Vier neue Wasserstoffbusse gehen in Cottbus und im Landkreis Spree-Neiße erstmals in den Testbetrieb. Wie Cottbusverkehr am heutigen Monntag mitteilte, sollen die Fahrzeuge ab der kommenden Woche im regulären Linienverkehr eingesetzt werden. Ziel ist es, Erfahrungen im Alltag zu sammeln und die neue Technologie unter realen Bedingungen zu prüfen. Für Fahrgäste bedeutet das: Die neuen Busse sind in den nächsten Wochen erstmals im Einsatz erlebbar.
Start des Testbetriebs mit Wasserstoffbussen
Nach Angaben von Cottbusverkehr beginnt in der kommenden Woche ein neuer Abschnitt im öffentlichen Nahverkehr der Region. Vier Wasserstoffbusse werden erstmals im regulären Linienbetrieb eingesetzt. Damit testet das Unternehmen die alternative Antriebstechnologie unter realen Bedingungen im Alltag.
Im Fokus stehen vor allem praktische Erfahrungen im täglichen Betrieb. Dazu gehören unter anderem die Reichweite der Fahrzeuge, die Abläufe beim Betanken sowie die Einsatzplanung im Linienverkehr. Gleichzeitig soll das Zusammenspiel zwischen Fahrzeugtechnik, Infrastruktur und Fahrpersonal genauer untersucht werden.
Mobile Tankstelle ermöglicht Einsatz im Alltag
Voraussetzung für den Start war die Inbetriebnahme einer mobilen Wasserstofftankstelle Anfang April auf dem Betriebshof von Cottbusverkehr. Diese Übergangslösung sichert aktuell die Versorgung der Busse. Parallel dazu wird eine stationäre Wasserstofftankstelle gebaut, die nach Angaben des Unternehmens gegen Ende des Jahres in Betrieb gehen soll.
Bereits im Vorfeld fanden umfangreiche Schulungen für Fahrerinnen und Fahrer statt. Ziel war es, den Umgang mit der neuen Technik vorzubereiten und einen sicheren Einsatz im Linienverkehr zu gewährleisten.
Klimafreundliche Technik im Fokus der Region
Mit dem Testbetrieb wollen Cottbusverkehr und Spree-Neiße-Cottbusverkehr laut eigener Aussage einen weiteren Schritt in Richtung klimafreundlicher Mobilität gehen. Die Wasserstoffbusse gelten als emissionsfreie Alternative zu herkömmlichen Antrieben und sollen perspektivisch stärker in die Fahrzeugflotte integriert werden.
Für Fahrgäste bedeutet der Testbetrieb vor allem eine neue Erfahrung im Alltag. Die Busse sind leiser unterwegs und verursachen keine direkten Emissionen. In den kommenden Wochen sollen sie auf verschiedenen Linien im Einsatz sein. Über die weiteren Schritte und eine mögliche dauerhafte Einführung will das Unternehmen gesondert informieren, sobald die Testphase abgeschlossen ist. Der Start des Testbetriebs markiert nach Angaben von Cottbusverkehr eine wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dabei helfen, den Einsatz der Technologie weiter zu planen und auszubauen.
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Red. / Presseinformation




