Richtfest für neues Azubiwohnheim am Lindenplatz in Cottbus-Sandow
Am Lindenplatz in der Willy-Brandt-Straße in Cottbus-Sandow ist ein weiterer Meilenstein für ein neues Ausbildungsprojekt erreicht worden. Am Freitag wurde dort Richtfest für ein neues Azubiwohnheim gefeiert. Bauherr ist das Berufsförderungswerk der Bauindustrie Berlin-Brandenburg e.V. Das Gebäude soll künftig mehr als hundert Auszubildenden während ihrer Ausbildung eine Unterkunft bieten. Das Bauvorhaben gilt als wichtiger Baustein für die Fachkräftesicherung in der Bauwirtschaft und in der Region. Wenn alles planmäßig verläuft, könnte das Wohnheim bereits im kommenden Jahr fertiggestellt werden.
Bauarbeiten trotz Winter weitgehend im Plan
Nach Angaben der Verantwortlichen kommt das Bauprojekt insgesamt gut voran. Frank Buckram, Geschäftsführer des Berufsförderungswerks der Bauindustrie Berlin-Brandenburg e.V., erklärte beim Richtfest: „Ja, eigentlich läuft es nach Zeitplan. Wie gesagt, der Winter hat uns ein bisschen Probleme bereitet, würde ich mal sagen, aber wir haben trotzdem versucht so weit wie möglich weiterzuarbeiten.“, Ganz ohne Verzögerungen sei das Projekt jedoch nicht geblieben. „Wir sind ein bisschen im Verzug, aber das ist minimal. Wir werden es vielleicht wieder aufholen. Aber wir gehen davon aus, dass wir in 12, 13 Monaten hier die Einweihung feiern können“, so Buckram.
114 Bettenplätze für Auszubildende
Auf dem rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein viergeschossiges Gebäude mit insgesamt 114 Bettenplätzen in 56 Zweibettzimmern. Zusätzlich sind zwei barrierefreie Zimmer vorgesehen. Die Zimmer sollen modern ausgestattet sein und jeweils über eigene Nasszellen verfügen. Neben den Wohnbereichen sind auch Gemeinschaftseinrichtungen geplant. Dazu gehören ein Speiseraum mit rund 120 Plätzen sowie mehrere kleine Küchen auf den Etagen, in denen sich die Bewohner selbst versorgen können.
Freizeitangebote und Sportmöglichkeiten
Auch Freizeit und Bewegung sollen im neuen Wohnheim berücksichtigt werden. Geplant sind ein Freizeit- und Sportraum mit Fitness- und Freizeitgeräten sowie ein Kleinfeldsportplatz im Außenbereich. „Wir haben einen Sport- und Freizeitraum im Angebot, der dann mit Fitnessgeräten und sonstigen Freizeitgeräten ausgestattet ist“, erklärte Buckram am NL-Mikro. Auch im Außenbereich sollen Sportmöglichkeiten entstehen. „Im Außenbereich haben wir einen Sportplatz, der mit Kunstrasen ausgestattet ist.“
Stellplätze und nachhaltige Bauweise
Für die Bewohner werden zudem Stellplätze für Autos und Fahrräder geschaffen. Vorgesehen sind rund 20 Autostellplätze, darunter auch Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Zusätzlich entstehen 58 Fahrradstellplätze. „Wir haben, ich glaube, 20 Autostellplätze, davon drei mit Ladesäule“, sagte Buckram. Die Ladeinfrastruktur könne bei Bedarf später erweitert werden. Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt das Bauprojekt Akzente. Die Fassade soll aus ökologischen Holzelementen gefertigt werden, außerdem ist auf dem Dach eine Photovoltaikanlage vorgesehen.
Baukosten bei rund elf Millionen Euro
Das Gesamtvolumen des Bauprojekts liegt bei rund elf Millionen Euro. Rund 90 Prozent der Kosten werden über Fördermittel gedeckt. Dennoch könnten zusätzliche Ausgaben entstehen. „Wir gehen davon aus, dass wir hier 500.000 vielleicht bis zu einer Million mehr Kosten haben werden“, sagte Buckram. Grund dafür seien unter anderem unerwartete Probleme mit dem Baugrund. Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Ziel bestehen, das Wohnheim möglichst bald zu eröffnen. „Wir rechnen so mit Mai nächsten Jahres als Zielstellung“, erklärte Buckram. Spätestens zum Beginn des Ausbildungsjahres 2027 sollen die ersten Auszubildenden in das neue Wohnheim am Lindenplatz einziehen können.
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Red.





