Die U17 des FC Energie Cottbus sammelt in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga weiter wichtige Erfahrungen gegen Nachwuchsteams großer Bundesligavereine. Nach einem 1:1 zum Auftakt gegen Werder Bremen und einem 2:0-Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg unterlagen die Cottbuser im Nachholspiel des dritten Spieltages dem VfL Bochum am Sportplatz am Priorgraben mit 0:2. Ein Eigentor brachte die Gäste in Führung, kurz nach der Pause fiel der zweite Treffer. Trainer Daniel Ziebig zeigte sich im Gespräch mit NL-Sportreporter Georg Zielonkowski dennoch nicht unzufrieden und betonte, dass seine Mannschaft über weite Strecken auf Augenhöhe gespielt habe.
Energies B-Jugend ganz tapfer gegen Spitzenreiter VfL Bochum
Mit einem bemerkenswerten Schlussspurt hatte sich die B-Jugend des FC Energie Cottbus in der Bundesliga-Vorrunde das Teilnahme-Recht für die Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erspielt. Eingeteilt wurde die Mannschaft von Trainer Daniel Ziebig in die Gruppe C. Hier warten auf Energies U17 ausschließlich Gegner aus Vereinen, deren Männer in der ersten oder zweiten Liga unterwegs sind. Dennoch konnten die Cottbuser großartige Resultate erzielen, wurde doch mit einem 1:1 gegen den SV Werder Bremen gestartet, bevor nach dem ersten Auswärtsspiel ein 2:0-Erfolg beim VfL Wolfsburg gefeiert werden konnte. Am Mittwoch stand das Nachholspiel des dritten Spieltages auf dem Programm, bei dem der VfL Bochum als klarer Spitzenreiter zum Sportplatz am Priorgraben zu Gast war. Dabei bot Energies U17 eine gleichwertige Partie, doch mussten die Gastgeber in der 26.Minute ein Eigentor registrieren, bevor der VfL kurz nach Wiederbeginn zum 2:0 traf. Dennoch war nach Spielschluss Trainer Daniel Ziebig beim Interview nicht gänzlich unzufrieden.

Wie schätzen Sie die Leistung Ihrer Mannschaft gegen Bochum ein?
Ich bin nicht gänzlich unzufrieden. Wir wissen, dass wir in diesen Vergleichen immer sam Limit spielen müssen, sonst reicht es eben nicht ganz. Wir sind gut eins Spiel gestartet, hatten Pech mit dem Pfostenschuss. Und hätten wir die ein oder andere Umschaltsituation besser ausgespielt wäre mehr drin gewesen. Aber wir haben bis zum Schluss trotz des schnellen 0:2 nach der Pause ein offenes Spiel gezeigt und waren auf Augenhöhe. Das Ergebnis tut weh, aber die Art und Weise war ok.
Um sich für dieses Hauptrunde zu qualifizieren, musste in der Vorrunde Platz vier erreicht werden, was Energies U17 geschafft hat. Nun spielt ihr mit den Top-Vereinen in einer Sechsergruppe. Trefft ihr da auf Mannschaften mit nochmals größeren Qualitäten?
Ich bezeichne unsere neue Herausforderung als Champions League, hier geht’s nochmal anderes zu Sache. Aber wir haben aus den ersten drei Spielen vier Punkte geholt, so ganz aussichtslos ist es dann eben doch nicht im Wettbewerb mit den renommierten Nachwuchsleistungszentren der Republik.

Für die besten vier jeder Staffel geht es weiter. Nährt der Zwischenstand die Hoffnung, im Wettbewerb noch einen Schritt weiter zu kommen?
Wie wollen in jedem Spiel das Maximum herausholen. Wir wollen intensiv spielen und wenn uns das gelingt dann stehen die Chancen bei Anpfiff eines jeden Spiels 50:50. Na klar, wäre Platz vier super, aber wir schauen von Spiel zu Spiel. Wenn wir am Ende nicht Vierter oder besser sind, dann konnten wir uns in dieser Runde immer noch gut weiterentwickeln, denn wir konnten weitere Erfahrungen sammeln. Und darum nehmen wir bei diesen Verglichen immer zwei, drei jüngere aus der U16 dazu.
Ein ganz großes Ziel unseres Nachwuchsleistungszentrums ist es ja, Jungs zu entwickeln, die später einmal hoffnungsvolle Männer des Fußballs sind. Kann man schon hier und jetzt derartige ganz besondere Talente erkennen?
Natürlich haben wir das im Auge. Wir schauen genau hin um zu erkennen, welche Jungs sind entwicklungsfähig, um irgendwann mal für unseren Verein zu spielen. Im Interesse dieser Entwicklungen wird es auch im neuen Spieljahr eine gesunde Mischung von U17 und U19-Spielern geben, die dann als A-Jugend des FCE unterwegs ist.
Gespräch und Fotos: Georg Zielonkowski
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