Die Stadtwerke Cottbus verlegen neue Fernwärmetrassen in drei Straßen. Ab heute sind die Wiesenstraße und die L.-Cranach-Straße für jeweils rund acht Wochen voll gesperrt. Die Deffkestraße folgt ab dem 9. März.
Fernwärmetrassen in drei Cottbuser Straßen erneuert
Im Auftrag der Stadtwerke Cottbus werden derzeit Fernwärmetrassen in mehreren Bereichen der Stadt neu verlegt. Die Baumaßnahmen betreffen die Deffkestraße, die Wiesenstraße sowie die L.-Cranach-Straße. Für die Dauer der Arbeiten kommt es zu umfangreichen Vollsperrungen, die sowohl Anwohner als auch Verkehrsteilnehmer über mehrere Wochen hinweg betreffen.

Bereits ab heute, Freitag, den 27. Februar 2026, sind zwei der drei Straßen komplett gesperrt. Die Wiesenstraße ist laut Stadtwerke im Abschnitt zwischen der Saarbrücker Straße und der Hausnummer 15 nicht mehr befahrbar. Gleichzeitig wird die L.-Cranach-Straße zwischen der Walther-Rathenau-Straße und der Thomas-Mann-Straße voll gesperrt. Beide Sperrungen dauern voraussichtlich jeweils rund acht Wochen.

Ab Montag, dem 9. März 2026, folgt dann die Deffkestraße. Der Abschnitt zwischen der Sielower Straße und der Karlstraße wird nach Angaben der Stadtwerke ebenfalls für etwa acht Wochen komplett gesperrt. Damit laufen ab diesem Zeitpunkt drei Vollsperrungen wegen der Fernwärmearbeiten in Cottbus gleichzeitig. Alle drei Straßen sind während der Bauzeit weder befahrbar noch als Durchgangsroute nutzbar.
Müllentsorgung über zentrale Sammelplätze geregelt
Wie die Stadtwerke mitteilen, werden für die Dauer der Bauarbeiten zentrale Müllsammelplätze eingerichtet. Die Entsorgungsfahrzeuge können die gesperrten Straßen während der Bauzeit nicht anfahren. Die genauen Standorte der Sammelplätze sind den jeweiligen Verkehrszeichenplänen vor Ort zu entnehmen.
Wichtig für Anwohner: Der Transport der Abfallbehälter zu den zentralen Sammelplätzen liegt nach Angaben der Stadtwerke in der Verantwortung der jeweiligen Eigentümer beziehungsweise Hausverwaltungen. Diese müssen die Mülltonnen eigenständig zu den ausgewiesenen Plätzen bringen, damit die reguläre Entsorgung gewährleistet bleibt.
Zugang zu Gebäuden bleibt während der Bauzeit erhalten

Trotz der umfangreichen Sperrungen bleibt der fußläufige Zugang zu allen Hauseingängen in den betroffenen Straßen laut Stadtwerke während der gesamten Bauzeit gewährleistet. Allerdings ist sowohl das Befahren als auch das Parken der Hinterhöfe und Grundstücke in der Deffkestraße, der Wiesenstraße und der L.-Cranach-Straße im genannten Zeitraum nicht möglich. Anwohner mit Stellplätzen in den Hinterhöfen können diese während der Bauarbeiten nicht nutzen.
Die Stadtwerke weisen zudem ausdrücklich darauf hin, dass Fahrzeuge, die widerrechtlich im Halteverbotsbereich abgestellt werden, kostenpflichtig abgeschleppt werden. Falls falsch geparkte Fahrzeuge zu Bauverzögerungen führen, können die daraus entstehenden Mehrkosten nach Angaben der Stadtwerke dem jeweiligen Fahrzeughalter in Rechnung gestellt werden. Betroffene sollten daher die Beschilderung vor Ort beachten.
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