Beim Treffen der IG BCE, den Wirtschaftsministern aus Brandenburg, Sachsen und NRW sowie dem Bundeswirtschaftsminister geht es nicht nur um die Kohle, sondern um eine lebenswerte Zukunft der Kohlereviere. “Die bisherigen Pläne von Minister Gabriel berauben die Lausitz einer Zukunft. Sie sind ein Schlag ins Gesicht derer, die in der Vergangenheit für die Energieversorgung im gesamten Osten und darüber hinaus gesorgt haben“, so der Landesvorsitzende Axel Graf Bülow vor dem Treffen. Ohne die Grundlast der Braunkohle seien auch die erneuerbaren Energien nicht denkbar. Deshalb müsse der konstruktive Vorschlag der IG BCE ernsthaft geprüft werden: mehr Kraft-Wärme-Kopplung, Braunkohle als Kapazitätsreserve, wenn kein Wind weht oder die Sonne nicht scheint und eine Abwrackprämie für alte Heizungen.
“Was aber in jedem Fall auf der Agenda stehen muss, ist ein Strukturkonzept für die Lausitz“, so der Vorsitzende der Freien Demokraten. Denn die Kohle werde in absehbarer Zeit nicht mehr das wirtschaftliche Rückgrat der Region sein können. Graf Bülow fordert: „Geben wir der Lausitz die dafür notwendige Zeit, definieren wir aber auch einen Zeitrahmen, in dem die Unabhängigkeit von der Kohle erreicht werden kann.“
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Quelle & Foto: FDP Brandenburg
















