Die Zahl der Verkehrsunfälle in Brandenburg ist im April 2026 spürbar gesunken. Nach vorläufigen Ergebnissen nahm die Polizei landesweit 5.824 Unfälle auf, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt. Das waren 7,1 Prozent weniger als im April 2025.
Verkehrsunfälle in Brandenburg deutlich rückläufig
Der Rückgang fällt im Vergleich der beiden Aprilmonate klar aus. Die Zahlen beruhen nach Angaben des Amtes auf vorläufigen polizeilichen Erfassungen und können sich bei der endgültigen Auswertung noch verändern. Sie geben gleichwohl einen Hinweis darauf, wie sich das Unfallgeschehen auf den Straßen im Land entwickelt. Eine Aufschlüsselung nach einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten – und damit auch für die Lausitz – enthält die Kurzmitteilung nicht. Ebenso weist das Amt in der Meldung nicht gesondert aus, wie viele der Verkehrsunfälle in Brandenburg mit Personen- oder ausschließlich mit Sachschaden verbunden waren. Erst die ausführlichen statistischen Berichte schlüsseln solche Details auf, die in der Regel mit einigen Wochen Abstand folgen. Für eine belastbare Einordnung einzelner Monate ist deshalb der längerfristige Vergleich aussagekräftiger als ein einzelner Wert.
Auch in Berlin weniger Unfälle
Zum Vergleich verweist das Amt für Statistik auch auf die Hauptstadt. Im April 2026 registrierte die Polizei auf Berlins Straßen nach vorläufigen Ergebnissen 11.055 Verkehrsunfälle. Das waren 0,7 Prozent weniger als im April 2025. Damit ging die Zahl in beiden Ländern zurück, in Brandenburg allerdings deutlich stärker als in Berlin. Ein einzelner Monat lässt allerdings noch keinen Schluss auf einen dauerhaften Trend zu, zumal die Unfallzahlen im Jahresverlauf auch von Wetter, Ferienverkehr und Baustellen abhängen.
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Red. / Presseinformation






