„Die Ausstellung bietet vielfältige Einblicke in eine wichtige Epoche europäischer Kulturgeschichte. Die Schau bereichert das kulturelle Leben Potsdams, stärkt die touristische Attraktivität der Landeshauptstadt für Tagesausflügler und zeigt eindrucksvoll, dass der europäische Gedanke seine Wurzeln bereits im Mittelalter hat.“ Das erklärte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Europa Jagellonica – Kunst und Kultur Mitteleuropas unter der Herrschaft der Jagiellonen 1386-1572“ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte.
Das Wirtschafts- und Europaministerium hat die Ausstellung, die vom 1. März bis 16. Juni in Potsdam zu sehen ist, mit 38.000 Euro aus Landesmitteln unterstützt. „Indem die Ausstellung auf die gemeinsame deutsch-polnische Geschichte – die Beziehungen zwischen den Jagiellonen und den Hohenzollern – verweist, trägt sie auch zum besseren gegenseitigen Verständnis der europäischen Nachbarn bei“, sagte der Minister.
Die internationale Ausstellung über die europäische Dynastie der Jagellonen ist ein tschechisch-polnisch-deutsches Gemeinschaftsprojekt. Die am Projekt beteiligten Länder richten anhand von annähernd 200 Kunstwerken ihren jeweiligen Blick auf Kunst und Kultur Mitteleuropas um 1500. Einer Zeit, als die großen gesellschaftlichen und religiösen Umbrüche der beginnenden Neuzeit, Humanismus und Reformation, bereits begonnen hatten oder kurz bevorstanden. Damals entwickelte sich im kulturell wie wirtschaftlich vernetzten Mitteleuropa eine einzigartige künstlerische Blüte. „Das ist ein Beleg dafür, dass Vernetzung schon damals ein Schlüssel zum Erfolg war – ein Fakt, der bis heute unverändert gilt und dem wir in unserer brandenburgischen Wirtschafts- und Europapolitik hohen Stellenwert einräumen“, sagte Christoffers abschließend.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten
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