Der Aufsichtsrat der Südzucker AG hat in seiner gestrigen Sitzung dem Restrukturierungsplan des Vorstands für das Segment Zucker zugestimmt. Mit dem erstmals in der Aufsichtsratssitzung am 30. Januar 2019 vorgestellten Restrukturierungsplan verfolgt Südzucker das Ziel, die Auswirkungen der starken Preisschwankungen an den globalen Zuckermärkten und in der EU auf das Segment Zucker zu verringern und damit den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens nachhaltig zu sichern und zu stärken. Der Restrukturierungsplan sieht insbesondere eine Anpassung der Produktions- und Verwaltungsstrukturen vor. Hierbei ist die Schließung von fünf Zuckerfabriken mit einem durchschnittlichen jährlichen Zuckerproduktionsvolumen von insgesamt rund 700.000 Tonnen vorgesehen. Nach der Kampagne 2019 sollen zwei Fabriken in Deutschland (Brottewitz und Warburg) und zwei der französischen Tochtergesellschaft Saint Louis Sucre (Cagny und Eppeville) geschlossen werden.
In einer Mitteilung des Konzerns heißt es darüber hinaus: „Das betroffene Werk der polnischen Tochtergesellschaft Südzucker Polska (Strzyżów) soll bereits früher geschlossen werden. Die Nachbarfabriken der von den Schließungen betroffenen Zuckerfabriken sollen mit Zukunftsinvestitionen sichtbar gestärkt werden. Daneben ist die weitere Reduzierung der Verwaltungskosten in Belgien, Deutschland, Frankreich und Polen geplant. Der Restrukturierungsplan könnte weitere Konsultationen mit den jeweiligen regionalen Arbeitnehmervertretungen erfordern.
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